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Aue startet mit Punktgewinn

Dank einer guten kämpferischen Leistung nehmen die Veilchen zum Saisonstart einen Punkt aus Nürnberg mit. Der Trainer hatte sein Team taktisch perfekt eingestellt.

Nürnbergs Manuel Schäffler (l) im Zweikampf mit Sören Gonther von Aue.
Nürnbergs Manuel Schäffler (l) im Zweikampf mit Sören Gonther von Aue. © dpa/Timm Schamberger

Von Sebastian Wutzler

Nürnberg. Aliaksei Shpileuski hat bei seinem Einstand als neuer Trainer von Erzgebirge Aue einen Teilerfolg erzielt. Mit seiner Mannschaft holte der 33-Jährige im Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Sonntag einen Punkt. Beide Teams trennten sich am 1. Spieltag der neuen Saison in der 2. Fußball-Bundesliga 0:0. Die Gäste verdienten sich das Unentschieden vor allem dank einer guten kämpferischen Leistung.

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"Wir haben es uns verdient, mit einem Punkt nach hause zu fahren. Wir haben in der eigenen Hälfte alles reingeschmissen, nur sehr wenig zugelassen. Mehr als Halbchancen hatte Nürnberg nicht", sagte Kapitän Martin Männel, der zudem den Angriff lobte: "Wir haben vorn viel Druck erzeugt, so dass Nürnberg mit seinen richtig guten Spielern oft nur mit langen Bällen operieren konnte."

Aue begann mit vier Neuzugängen in der Startelf. Dirk Carlson ersetzte den am Knie verletzten Florian Ballas kurzfristig in der Innenverteidigung der Dreierkette, Anthony Barylla kam auf der linken Mittelfeldseite zum Einsatz. Nicolas Kühn und Omar Sijaric sollten in der Offensive für Schwung sorgen.

Die "Veilchen" machten ihre Ankündigung wahr und agierten in der Anfangsphase mutig und nach Ballgewinnen mit Zug zum Tor. Dimitrij Nazarov (12.) und Kühn (16.) kamen zu den ersten Torabschlüssen des Spiels, die FCN-Schlussmann Christian Mathenia aber jeweils sicher parierte. Auf der anderen Seite musste Aues Torwart Martin Männel erst in der 33. Minute zum ersten Mal eingreifen. Einen Schuss von Erik Schuranow aus halblinker Position entschärfte der Kapitän, indem er den Winkel clever verkürzte.

Kapitän Männel lobt "Leidensbereitschaft"

Shpileuski konnte mit der Leistung seines Teams nach dem ersten Durchgang durchaus zufrieden sein. Der Plan, die offensivstarken Nürnberger vom eigenen Tor fernzuhalten, ging weitgehend auf. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte fiel den Gastgebern im Vorwärtsgang zunächst nicht viel ein. Die Auer warteten weiter auf Konter und vergaben in der 56. Minute durch Barylla eine weitere Möglichkeit.

Nach einer Stunde häuften sich allerdings die Fehler im Auer Spiel. Ein Schuss von Nürnbergs Dennis Borkowski verfehlte das Ziel nur knapp (63.). Diese Aktion läutete eine kurze Druckphase der Franken ein. Die Sachsen konnten sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Für die nötige Entlastung fehlten Shpileuski allerdings auch die personellen Alternativen auf der Bank.

In der Schlussphase gelang es den Erzgebirgern, das Spiel wieder zu beruhigen. Kapitän Männel musste kaum noch eingreifen und freute sich mit seinem Team nach dem Schlusspfiff über den ersten Punkt in dieser Saison. "Die Körpersprache, die Leidensbereitschaft aller war sehr gut. Darauf können wir aufbauen", sagte Männel. (dpa)

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