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MotoGP wieder auf dem Sachsenring

In Katar startet am Wochenende die Motorrad-WM in die Saison, und auch in Deutschland soll diesmal gefahren werden – die wichtigsten Infos zum Auftakt.

Am 20. Juni wird auf dem Sachsenring um WM-Punkte gefahren.
Am 20. Juni wird auf dem Sachsenring um WM-Punkte gefahren. © Archiv: Thomas Kretschel

Wie sieht der Terminplan aus?

Es stehen derzeit 21 Stationen im Kalender, das Rennen in Portimao/Portugal wurde nachträglich aufgenommen, Litti/Finnland ist neu dabei. Zum Auftakt finden in Katar gleich zwei Läufe statt (28. März/4. April), und danach geht es nicht wie üblich nach Südamerika, sondern nach Europa. Im Oktober werden die Rennen in Asien und Australien ausgetragen, das Finale soll wie zuletzt üblich in Valencia über die Bühne gehen (14. November). Das im Vorjahr ausgefallene Rennen auf dem Sachsenring soll am 20. Juni stattfinden.

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Wie ist die Corona-Lage?

Noch ist unklar, wann es Zuschauer an den Strecken geben wird. Die MotoGP-Fahrer konnten sich zuletzt bei den Testfahrten in Katar auf Einladung der Regierung impfen lassen. Am ersten Rennwochenende soll es die zweite Dosis geben. Die Piloten aus der Moto2 und Moto3 waren vergangene Woche zum ersten Mal dran, das gesamte Fahrerlager samt Teammitgliedern bekam die Chance auf eine Spritze.

Wer ist MotoGP-Favorit?

Das Titelrennen ist offen wie selten zuvor. Joan Mir (Spanien/Suzuki), im Vorjahr Sensationssieger, gehört wieder zum Kandidatenkreis. Hinter dem früheren Dominator Marc Marquez steht nach seinem Oberarmbruch und der daraus resultierenden langen Pause ein Fragezeichen. Auch mit Fabio Quartararo (Frankreich) und Francesco Morbidelli (Italien/beide Yamaha) ist zu rechnen. Italiens Superstar Valentino Rossi hat nach 15 Jahren das Yamaha-Werksteam verlassen und ist zu Petronas gewechselt, Kundenrennstall des japanischen Herstellers. Erstmals tritt er gegen seinen Halbbruder Luca Marini an, der Moto2-Vizeweltmeister geht für Ducati in der Königsklasse an den Start.

Wie viele Deutsche fahren mit?

In diesem Jahr ist nur ein deutscher Fixstarter dabei: Marcel Schrötter. Der 28-Jährige aus Vilgertshofen fährt für Intact GP in der Moto2 – mit einer Kalex. MotoGP-Testfahrer Stefan Bradl (Zahling), der 2020 den verletzten Marquez im Honda-Werksteam vertreten hatte, darf beim Auftakt erneut ran. Marquez ist noch nicht fit genug für einen Renneinsatz. Außerdem wird Bradl wieder zu Wildcard-Einsätzen kommen.

Wo sind die Rennen zu sehen?

ServusTV zeigt erneut alle Rennen live, dazu die Qualifyings und das vierte Training der Königsklasse MotoGP. Der Streamingdienst DAZN verlängerte seinen Vertrag und überträgt auch diese Sessions. (sid)

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