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Sportbünde helfen Hochwasseropfern

Die heftigen Unwettern der vergangenen Woche haben auch viele Sportvereine schwere getroffen. Eine konzertierte Aktion der Sportverbände sagt nun Hilfe zu.

Das aus Sportsicht  prominenteste Opfer der jüngsten Unwettern: die Bob- und Rodelbahn am Königssee.
Das aus Sportsicht prominenteste Opfer der jüngsten Unwettern: die Bob- und Rodelbahn am Königssee. © vifogra/dpa

Leipzig. Der organisierte deutsche Sport beteiligt sich an der Hilfe für die von der Hochwasser-Katastrophe schwer betroffenen Vereine. Darauf haben sich die 16 Landessportbünde auf ihrer Tagung am Montagabend verständigt. Dabei gab es einen einstimmigen Beschluss, sich am bundesweiten Spendenaufruf des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zu beteiligen. Der DOSB hatte dafür bereits 100.000 Euro als Basishilfe bereitgestellt.

"Wir wollen unseren Beitrag leisten und ein gemeinsames Zeichen setzen, auch wenn uns klar ist, dass viel mehr nötig sein wird, um die durch das Hochwasser verursachten Schäden zu beheben", sagte der Konferenz-Vorsitzende Jörg Ammon, zugleich Präsident des Bayerischen Landessportverbandes.

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In einer konzertierten Aktion der betroffenen Länder wollen sich die jeweiligen Vertreter der LSB-Konferenz auf Bundes- und Länderebene dafür einsetzen, dass entsprechende Hilfsprogramme für die Sportlandschaft aufgelegt werden. Denkbar sind dabei etwa auch Vereinspatenschaften.

Unbürokratische Hilfe zur Selbsthilfe

"Die aktuelle Hochwasserkatastrophe hat auch massive Vernichtungen und Beschädigungen von Sport- und Vereinsanlagen in den betroffenen Gebieten verursacht. Vor allem für bereits durch die Corona-Pandemie geschwächte Vereine stellt dies zusätzlich eine Bedrohung in ihrer Existenz dar. Deshalb wollen wir schnell und unbürokratisch Hilfe zur Selbsthilfe leisten", betonte der Präsident des Landessportbundes Sachsen, Ulrich Franzen.

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Bereits 2013 hatte der DOSB beim damaligen Hochwasser betroffene Vereine unterstützt. Bezüglich der Abwicklung will der DOSB sich mit den Landessportbünden der betroffenen Regionen in Verbindung setzen, um eine bestmögliche Verteilung der Mittel abzusichern. "Es sind jetzt alle im organisierten Sport in Deutschland gefordert, mit großer Geschlossenheit in den nächsten Monaten an der Wiederherstellung der sportlichen Infrastruktur und des Vereinslebens mitzuarbeiten", sagte Ammon. (dpa)

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