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So läuft die Handball-WM der Frauen

1957 gab es die erste WM für die Handballerinnen. Jetzt steht die 25. Auflage an, erstmals sind 32 Teams dabei. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Deutschlands Handballerinnen wollen auch in Spanien jubeln.
Deutschlands Handballerinnen wollen auch in Spanien jubeln. © Archivfoto: dpa/Marius Becker

Von Eric Dobias

Llíria. In Spanien beginnt an diesem Mittwoch die 25. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen. Bis zum 19. Dezember spielen 32 Teams in 108 Partien den Titelträger aus. Die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Wer sind die WM-Favoriten?

Am höchsten gehandelt werden Olympiasieger Frankreich, Titelverteidiger Niederlande, Europameister Norwegen, der Olympia-Zweite Russland und Gastgeber Spanien als WM-Zweiter von 2019.

Auf wen trifft die deutsche Mannschaft und wie sind die Chancen?

Die DHB-Auswahl bekommt es in der Vorrundengruppe E mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn zu tun. „Das sind alles drei starke Mannschaften – anders, als wenn wir zum Beispiel gegen Iran oder Usbekistan gespielt hätten“, sagt Bundestrainer Henk Groener. Die großen Erfolge liegen lange zurück. Den letzten deutschen WM-Triumph gab es 1993 in Norwegen. Eine Medaille gab es letztmals vor 14 Jahren mit Bronze.

Wo kann man die Spiele der DHB-Frauen sehen?

Im klassischen Fernsehen wird die WM nicht gezeigt. Die Fans können die 108 Partien aber im Internet auf Sportdeutschland.tv verfolgen.

Wo werden die Spiele ausgetragen und wie ist der Modus?

Gespielt wird in Granollers, wo auch alle K.-o.-Spiele inklusive des Finals steigen, sowie in Castellón de la Plana, Torrevieja und Llíria. Dort trägt die deutsche Mannschaft ihre Vorrundenspiele aus.

Es gibt acht Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften. Die besten drei jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde, in der in vier Gruppen mit jeweils sechs Teams gespielt wird. Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden mitgenommen – mit Ausnahme des Spiels gegen den Gruppenletzten. Die beiden Erstplatzierten jeder Hauptrundengruppe erreichen das Viertelfinale.

Was ist mit Corona?

Anders als bei der EM vor einem Jahr in Dänemark werden die WM-Spiele vor Zuschauern ausgetragen – trotz weltweit steigender Inzidenzwerte. Für das gesamte Turnier gilt die 2G-Regel. Das heißt: Auch alle Spielerinnen und Offizielle müssen geimpft oder genesen sein. (dpa)

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