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Sport

Dopingverdacht bei Tour-de-France-Team

Am Tag nach der Ankunft in Paris werden zwei Männer aus dem Umfeld eines Fahrers festgenommen. Auch eine Razzia während der Rundfahrt wird bekannt.

Am Sonntag endete die Tour de France auf der Champs Elysees in Paris. Einen Tag später droht ein Schatten auf die Rundfahrt zu fallen.
Am Sonntag endete die Tour de France auf der Champs Elysees in Paris. Einen Tag später droht ein Schatten auf die Rundfahrt zu fallen. © Kenzo Tribouillard/AFP/dpa

Marseille. Der gerade erst beendeten Tour de France droht ein Dopingskandal. Die Staatsanwaltschaft von Marseille bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Montag, dass eine vorläufige Untersuchung wegen eines Dopingverdachts eingeleitet worden sei. Zwei Personen "aus dem nahen Umfeld" eines Fahrers seien bereits in Gewahrsam genommen worden, Namen wurden zunächst nicht genannt.

Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Frankreich soll es sich jedoch um das Team Arkea-Samsic und um Dayer Quintana, Bruder des kolumbianischen Radstars Nairo Quintana, handeln. Zudem ist medizinisches Personal im Fokus der Ermittler. Die Unterkunft des Teams soll bereits am Mittwoch noch während der laufenden Frankreich-Rundfahrt untersucht worden sein.

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Der Kolumbianer Nairo Quintana vom Team Arkea-Samsic war schon zweimal Zweiter bei der Tour, in diesem Jahr reichte es nur zu Rang 17.
Der Kolumbianer Nairo Quintana vom Team Arkea-Samsic war schon zweimal Zweiter bei der Tour, in diesem Jahr reichte es nur zu Rang 17. © Pool/BELGA/dpa

Staatsanwältin Dominique Laurens bestätigte AFP, dass die Untersuchung eröffnet worden sei, weil bei einer Durchsuchung "viele Gesundheitsprodukte und Medikamente gefunden worden sind". Darunter insbesondere eine "Methode, die man als Doping bezeichnen kann".

Nairo Quintana und sein Team hatten die Tour trotz der Razzia fortgesetzt. Am Sonntag erreichte das Feld Paris, der Kolumbianer landete mit mehr als einer Stunde Rückstand auf Sieger Tadej Pogacar auf Gesamtrang 17. (sid)

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