merken
Sport

Motorradfahrer stirbt bei der Rallye Dakar

Ein französischer Fahrer ist nach einem Unfall bei der Rallye Dakar gestorben. Es ist der erste Todesfall bei diesem Rennen in diesem Jahr.

Bei der Rallye Dakar ist ein französischer Amateurpilot zu Tode gekommen. Er war mit seinem Motorantrieb gestürzt.
Bei der Rallye Dakar ist ein französischer Amateurpilot zu Tode gekommen. Er war mit seinem Motorantrieb gestürzt. © Broeder Ben B/ANP/dpa

Dschidda. Die Rallye Dakar trauert am Abschlusstag um Motorradfahrer Pierre Cherpin. Der 52 Jahre alte französische Amateurpilot ist fünf Tage nach seinem Unfall bei seinem Transfer mit einem Flugzeug von Saudi-Arabien nach Frankreich gestorben. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit.

Es ist der erste Todesfall unter den Teilnehmern in diesem Jahr. Der gesamte Dakar-Tross spreche der Familie, den Verwandten und Freunden das tiefste Mitleid aus, hieß es in der Mitteilung zum Tod des Franzosen am Tag der 12. und letzten Etappe.

Weiterführende Artikel

Horror-Start bei der Rallye Dakar

Horror-Start bei der Rallye Dakar

Beim Prolog befinden sich nach einem Unfall zwei Zuschauer im kritischen Zustand. Wieder dreht sich alles um die Sicherheit.

Cherpin war auf der siebten Etappe von Ha’il nach Sakaka gestürzt. Ärzte hatten ihn nach seinem Unfall bewusstlos aufgefunden. Im Krankenhaus von Sakaka war ein schweres Schädel-Hirn-Trauma festgestellt worden. Nach einer Notoperation war Cherpin in ein künstliches Koma versetzt worden, in den vergangenen Tagen sei sein Zustand stabil gewesen. Von Sakaka über Dschidda sollte er nach Lille in ein Krankenhaus geflogen werden.

2009 hatte Cherpin erstmals an der Dakar teilgenommen, als die Rallye in Südamerika ihre Premiere hatte. 2012 und 2015 startete er erneut, vor sechs Jahren hatte er aber wegen eines Motorenproblems aufgeben müssen. (dpa)

Mehr zum Thema Sport