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Rodler Loch stark wie lange nicht

In Oberhof feiern die deutschen Rodler einen Zweifach-Erfolg. Auch die Doppelsitzer sind siegreich.

Felix Loch aus Deutschland in der Bahn in Oberhof.
Felix Loch aus Deutschland in der Bahn in Oberhof. © dpa/Martin Schutt

Rekordweltmeister Felix Loch (Berchtesgaden) setzt seinen Siegeszug im noch jungen Rodelwinter fort und erinnert beinahe schon wieder an den Dominator vergangener Tage. Der 31-Jährige gewann am Samstag den Weltcup in Oberhof und schlug dabei auch seinen Teamrivalen Johannes Ludwig auf dessen Hausbahn. Knapp eine Zehntelsekunde trennte die beiden nach zwei Läufen, mit einem Bahnrekord im zweiten Durchgang machte Loch den vierten Sieg im vierten Saisonrennen perfekt.

"Momentan geht alles auf. Wir haben im Sommer sehr viel gearbeitet, sehr viel Zeit investiert", sagte Loch im ZDF, "aber dass es so gut klappt, hätte ich nicht gedacht." Bundestrainer Norbert Loch sieht bei seinem Sohn "athletisch und technisch" deutliche Verbesserungen: "Leistungssport verläuft eben in Kurven, und in den vergangenen Jahren war Felix in einem Tief. Aber da hat er sich herausgearbeitet."

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Vor seinem Sieg beim Saisonauftakt in Innsbruck hatte Loch 22 Monate lang auf einen Weltcup-Erfolg gewartet. Zudem verlor er in den vergangenen Jahren seinen WM-Titel und wurde auch bei den Olympischen Spielen deutlich geschlagen.

Auch Doppelsitzer siegreich

Am Samstagvormittag gewannen zudem die Doppelsitzer Toni Eggert und Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) ihren Heim-Weltcup und beendeten damit eine kleine Durststrecke: Die Weltmeister holten den ersten Saisonsieg der sonst so überlegenen deutschen Duos. Gut anderthalb Zehntelsekunden trennten die Thüringer letztlich von Thomas Steu/Lorenz Koller aus Österreich, den Siegern der bisherigen drei Rennen des Winters.

Mit dem insgesamt 44. Weltcupsieg zogen Eggert/Benecken zudem in der "ewigen" Bestenliste mit ihren Dauerrivalen Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) gleich. Die Olympiasieger stürzten in Oberhof schon im ersten Lauf und landeten letztlich nur auf Rang 18. (sid)

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