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Rennrodlerin ist Sachsens Sportlerin des Jahres

Die Weltmeisterin aus Annaberg-Buchholz setzt sich in der Umfrage gegen eine Dresdner Wasserspringerin und eine Meißner Kanutin durch. Die Gala fällt in diesem Jahr aus.

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Julia Taubitz ist Sachsens Sportlerin des Jahres
Julia Taubitz ist Sachsens Sportlerin des Jahres ©  dpa/Tobias Hase

Oberhof. Rennrodlerin Julia Taubitz ist als Sachsens Sportlerin des Jahres 2021 geehrt worden. Die 26 Jahre alte Doppel-Weltmeisterin 2021 im Einzel und im Sprint sowie Vize-Weltmeisterin mit der Team-Staffel und Weltcup-Gesamtsiegerin 2020/2021 im Sprint setzte sich in der landesweiten Umfrage mit einem Votum von 34,5 Prozent vor der Dresdner Wasserspringerin Tina Punzel und die Meißner Kanutin Andrea Herzog auf den Plätzen zwei und drei durch, wie der Landessportbund Sachsen (LSB) am Mittwochabend mitteilte. Für Taubitz ist die Auszeichnung auch ein nachträglicher Trost: Bei den Olympischen Winterspielen in Peking war sie Anfang Februar als Goldfavoritin gestürzt und kehrte ohne Medaille heim.

Stolz präsentiert Wasserspringerin Tina Punzel ihre olympische Bronze-Medaille. Bei der Wahl zu Sachsens Sportlerin des Jahres landete sie auf Platz zwei.
Stolz präsentiert Wasserspringerin Tina Punzel ihre olympische Bronze-Medaille. Bei der Wahl zu Sachsens Sportlerin des Jahres landete sie auf Platz zwei. © Matthias Rietschel

Nachdem die Auszeichnung pandemiebedingt nicht wie gewohnt im Rahmen der Sächsischen Sportgala Anfang des Jahres in Dresden vorgenommen werden konnte, überreichten LSB-Vizepräsident Klaus-Ulrich Mau und LSB-Generalsekretär Christian Dahms die "Sächsische Sportkrone" aus Meißner Porzellan bereits am Dienstag an der Anschubbahn in Oberhof an Taubitz.

Kanutin Andrea Herzog trägt sich nach dem Gewinn von Olympia-Bronze in das Goldene Buch der Stadt Meißen ein. Bei der Wahl zu Sachsens Sportlerin des Jahres landete sie auf Platz drei.
Kanutin Andrea Herzog trägt sich nach dem Gewinn von Olympia-Bronze in das Goldene Buch der Stadt Meißen ein. Bei der Wahl zu Sachsens Sportlerin des Jahres landete sie auf Platz drei. © Claudia Hübschmann

Taubitz lag in der landesweiten Umfrage mit 34,5 Prozentpunkten deutlich vor Punzel (22,1), die bei den Olympischen Spielen in Tokio Bronze im Synchronspringen gewonnen hatte, und Herzog (16,3). Sie hatte ebenfalls in Tokio den dritten Platz belegt. Die Sieger in den Kategorien Sportler des Jahres und Mannschaft des Jahres werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben. (dpa/SZ)

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