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Sport

Amateurfußball: Saisonabbruch droht

Aufgrund der Corona-Entwicklung im Freistaat bereitet der sächsische Verband die vorzeitige Beendigung der Spielzeit vor. Die Entscheidung fällt im April.

Ob in den Landesspielklassen des Freistaates in der laufenden Saison noch einmal Fußball gespielt wird, ist angesichts der momentanen Corona-Situation unwahrscheinlich.
Ob in den Landesspielklassen des Freistaates in der laufenden Saison noch einmal Fußball gespielt wird, ist angesichts der momentanen Corona-Situation unwahrscheinlich. © Archiv: Robert Michael

Leipzig. Der Sächsische Fußball-Verband (SFV) bereitet sich offensichtlich auf einen Saisonabbruch im April vor. „Die aktuelle Verordnungslage lässt im Moment wenig Hoffnung auf die anvisierte Absolvierung einer Hinrunde zu. Völlig offen ist bislang beispielsweise, ab wann und unter welchen vertretbaren Umständen die Vereine das Training wieder aufnehmen können“, sagt Volkmar Beier, Vorsitzender des Spielausschusses.

Hinzu kommt: "Es gibt riesige Unterschiede beispielsweise zwischen den Vereinen im Vogtland und denen in Leipzig", sagte Hermann Winkler, der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) und bezog sich dabei auf gegenwärtige Corona-Entwicklung in Sachsen. Darum erarbeiten die spielleitenden Ausschüsse des SFV ein Szenario, das die vorzeitige Beendigung der Meisterschaften in den Landesspielklassen (für alle Altersklassen) vorsieht. Bei der nächsten SFV-Vorstandssitzung "am 17. April soll es aber eine finale Entscheidung geben", sagte Winkler.

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Für den Sachsenpokal gilt weiterhin das Ziel, den Teilnehmer für die erste Runde im DFB-Pokal 2021/2022 sportlich zu ermitteln. Die nächste Videokonferenz mit den noch im Wettbewerb befindlichen 17 Mannschaften findet am 29. März 2021 statt. Unter anderem steht noch die Partie zwischen Inter Leipzig und Dynamo Dresden aus. (mit dpa)

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