merken
Sport

Skeletoni Hermann vergibt Gesamtsieg

Tina Hermann wollte sich beim Weltcup-Finale zusätzliche WM-Motivation holen - ohne Erfolg. Für eine Teamkollegin aus Sachsen dürfte der WM-Traum vorbei sein.

Beim Weltcup-Finale in Innsbruck nur Sechste: Skeletoni Tina Hermann.
Beim Weltcup-Finale in Innsbruck nur Sechste: Skeletoni Tina Hermann. © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Innsbruck/Igls. Ein völlig verpatzter erster Lauf hat Tina Hermann den möglichen Sieg im Skeleton-Gesamtweltcup gekostet. Die Weltmeisterin vom Königssee musste sich am Freitag beim Weltcup-Finale trotz der drittbesten Zeit im zweiten Durchgang mit Platz sechs begnügen und der Österreicherin Janine Flock die Trophäe überlassen. Flock wurde am Freitag Zweite hinter der Russin Jelena Nikitina.

Bei den Männern wurde der Lette Martins Dukurs zum zehnten Mal Gesamtweltcupsieger. Wie die deutsche Elite um den Gesamt-Zweiten Alexander Gassner waren die Letten wegen der Vorbereitung auf die in der nächsten Woche beginnenden Weltmeisterschaften nicht am Start, so dass die Entscheidung bereits vor dem Start gefallen war. Das Weltcup-Finale gewann der Russe Alexander Tretjakow.

Anzeige
Spielplan der Dresdner Eislöwen
Spielplan der Dresdner Eislöwen

Hier geht es zum aktualisierten Spielplan 2021 der Dresdner Eislöwen.

Männer-Nachwuchs schnuppert Weltcup-Atmosphäre

Eine Woche vor den Titelkämpfen offenbarte Hermann noch viel Nachholbedarf. Das betrifft in erster Linie den Start, wo sie auf Siegerin Nikitina in den zwei Läufen sieben Zehntelsekunden verlor. Dazu kamen im ersten Lauf zahlreiche Unsauberkeiten in der Bahn. Im zweiten Lauf war ihre Fahrlage besser, so dass noch der Sprung von Platz acht auf Rang sechs gelang. Sophia Griebel (Oberhof) und Susanne Kreher (Oberbärenburg) kamen auf die Ränge neun und elf. Damit dürfte das letzte noch zu vergebende WM-Ticket an Griebel gehen.

Weiterführende Artikel

Heim-WM findet ohne Skeletoni Jungk statt

Heim-WM findet ohne Skeletoni Jungk statt

Der Bundestrainer verzichtet in Altenberg auf ihn und macht das ausgerechnet an der Startleistung fest. Anders als bei den Frauen gibt es keine interne Ausscheidung.

Bei den Männern hatte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland drei Nachwuchsfahrer an den Start gebracht. Der Berchtesgadener Cedric Renner belegte als Bester von ihnen Rang neun. Kilian von Schleinitz (Königssee) wurde Zwölfter, Felix Seibel (Hallenberg) kam als 15. ins Ziel. Alle drei steigerten sich im zweiten Durchgang erheblich und machten Plätze gut. (dpa)

Mehr zum Thema Sport