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Sport

So funktioniert Handball in Corona-Zeiten

Das Duell zwischen dem HC Elbflorenz und dem EHV Aue dürfen am Mittwoch 956 Zuschauer sehen. Das entscheidet sich 465 Kilometer nordwestlich von Dresden.

Dresdens Linksaußen Marek Vanco sieht seine Mannschaft gegen Aue in der Favoritenrolle.
Dresdens Linksaußen Marek Vanco sieht seine Mannschaft gegen Aue in der Favoritenrolle. © Matthias Rietschel

Dresden. Das ist die neue Realität. Ob der HC Elbflorenz sein erstes Heimspiel der neuen Saison in der 2. Handball-Bundesliga überhaupt austragen kann, wurde 465 Kilometer nordwestlich von Dresden entschieden.

Die Corona-Tests der Profis des TuS N-Lübbecke wurden am Dienstagmittag alle als negativ vermeldet. Am vergangenen Freitagabend hatten die Dresdner dort ihr zweites Saisonspiel gewonnen. Am Samstag berichtete der Verein jedoch von einem positiven Test eines Spielers, der am Freitag bereits abgeschottet in Quarantäne war. Daraufhin ließ sich die gesamte Mannschaft am Montag nochmals testen. Ein weiterer positiver Befund aus Lübbecke hätte für den HC Elbflorenz vermutlich den Schritt in die Quarantäne bedeutet.

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Stattdessen freuen sich die ungeschlagenen Dresdner auf das Sachsen-Derby am Mittwoch, 19.30 Uhr, gegen den EHV Aue. Die Partie ist mit 956 Zuschauern bereits ausverkauft und findet mithin statt – vorbehaltlich der negativen Tests, die sowohl Aue als auch Dresden am Dienstag hinter sich brachten. „Gäbe es da einen positiven Fall, wären wir sofort raus“, stellt HC-Geschäftsstellenleiter Michael Schöne klar.

„Wir gehen in dieses Spiel als Favorit. Das ist keine leichte Aufgabe“, sagt Dresdens Linksaußen Marek Vanco und bezieht das auf die Siegesserie von sieben Erfolgen – inklusive der Vorbereitungsspiele. „Wir haben einen guten Lauf, meiner Meinung nach eine bessere Mannschaft. Wir wollen diese Rolle annehmen als Favorit. Wir müssen uns vor keinem verstecken“, betont der tschechische Nationalspieler.

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