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Sport

So lief das erste Spiel vor Zuschauern

Handball-Zweitligist HC Elbflorenz verliert gegen Champions-League-Aspirant Füchse Berlin. Aber das ist am Freitagabend nur Nebensache.

Der Dresdner Philip Jungemann wirft.
Der Dresdner Philip Jungemann wirft. © Jürgen Lösel

Dresden. Die Tür geht tatsächlich wieder auf. Für Zuschauer in überdachten Arenen. Am Freitagabend legte der erste Dresdner Profiverein los - unter Corona-Auflagen. Die Zweitliga-Handballer des HC Elbflorenz absolvierten ihr erstes Heimspiel in Vorbereitung auf die im Oktober startende Saison. Gegen die Füchse Berlin, die in der nächsten Spielzeit in der stärksten Handballliga der Welt als Aspirant auf die Champions-League-Plätze gelten, hätten theoretisch 956 Zuschauer in die moderne Ballsportarena gepasst. Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt hatte das Hygiene- und Sicherheitskonzept des Vereins für diese Anzahl an Besuchern freigegeben. Gekommen sind schließlich 611 Fans. Die aber sorgten für mächtig Stimmung.

Die Fans in der Ballsportarena halten sich an die Regeln.
Die Fans in der Ballsportarena halten sich an die Regeln. © Jürgen Lösel

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Sie sahen eine Partie, wie sie vier Wochen vor dem geplanten Saisonstart eben aussieht. Etwas fahrig, von Fehlern behaftet, noch nicht rund. Von beiden Seiten. An diesem ungewöhnlichen Abend aber Nebensache - wie das Ergebnis: Der Favorit aus Berlin setzte sich, wie man so schön sagt, standesgemäß mit 38:23 (16:14) durch. Ikone Stefan Kretzschmar, inzwischen Manager der Füchse, verfolgte die Partie recht entspannt an der Ecke neben dem Berliner Kasten. Neben den sportlichen Erkenntnissen dürften die bei der Umsetzung des Hygienekonzepts besonders wichtig sein. Das ist zumindest auf den ersten Blick aufgegangen.

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Handball-Ikone Stefan Kretzschmar verfolgt die Partie. Er managt die Füchse Berlin.
Handball-Ikone Stefan Kretzschmar verfolgt die Partie. Er managt die Füchse Berlin. © Jürgen Lösel

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