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Nächster Titel für Rodlerin Taubitz

Bei der Wahl zur Sportler:in des Monats setzt sich die 24-Jährige gegen sächsische Konkurrenz durch.

Am vergangenen Wochenende wurde Julia Taubotz erst Doppelweltmeisterin im Rodeln, am Donnerstag gewann sie auch die Wahl zur Sportlerin des Monats.
Am vergangenen Wochenende wurde Julia Taubotz erst Doppelweltmeisterin im Rodeln, am Donnerstag gewann sie auch die Wahl zur Sportlerin des Monats. ©  dpa/Tobias Hase

Frankfurt/Main. Wenn das kein zusätzlicher Motivationsschub vor dem Weltcupfinale ist: Die zweifache Rennrodel-Weltmeisterin Julia Taubitz ist zur "Sportlerin des Monats" Januar gewählt worden.

In der Abstimmung der Deutschen Sporthilfe vereinte die 24-Jährige Oberwiesenthalerin mit 37,4 Prozent die meisten Stimmen der rund 4.000 Sporthilfe-Geförderten auf sich. Taubitz hatte am vergangenen Wochenende bei den Rennrodel-Weltmeisterschaften am Königssee sowohl im Sprint als auch im klassischen Einsitzer-Rennen Gold sowie mit der Team-Staffel die Silbermedaille gewonnen.

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Mit der Auszeichnung geht sie nun am kommenden Wochenende in das Weltcupfinale in St. Moritz, bei dem es auf der einzigen Natureisbahn der Welt noch um die große Kristallkugel im Gesamtweltcup geht. Taubitz liegt mit derzeit 891 Punkten auf Rang zwei hinter ihrer Teamkollegin Natalie Geisenberger, welche mit 965 Punkten die besten Chancen auf den Gesamtsieg hat.

Der nächste Silberrang: Nach zwei zweiten Plätzen bei der Shorttrack-EM in Polen wurde Anna Seidel auch bei der Wahl zur Sportlerin des Monats Vize.
Der nächste Silberrang: Nach zwei zweiten Plätzen bei der Shorttrack-EM in Polen wurde Anna Seidel auch bei der Wahl zur Sportlerin des Monats Vize. © Adam Warzawa/PAP/dpa

Nur knapp geschlagen geben musste sich Anna Seidel. Die Dresdner Shorttrackerin wurde mit 34,4 Prozent der Stimmen Zweite. Bei den Europameisterschaften in Danzig hatte die 22-Jährige Silber über 1.500 Meter und im Mehrkampf sowie Bronze über 1.000 Meter gewonnen.

Der Erfolgsverwöhnte Francesco Friedrich - hier mit dem Pokal für den Sieg im Bob-Gesamtweltcup am vergangenen Wochenende in Innsbruck - muss sich diesmal mit dem ungewohnten dritten Rang begnügen.
Der Erfolgsverwöhnte Francesco Friedrich - hier mit dem Pokal für den Sieg im Bob-Gesamtweltcup am vergangenen Wochenende in Innsbruck - muss sich diesmal mit dem ungewohnten dritten Rang begnügen. © Expa/Johann Groder/APA/dpa

Mit 28,2 Prozent Dritter der Wahl ist Bobpilot Francesco Friedrich, der in dieser Saison das Maß aller Dinge ist. Nach dem EM-Titel in Winterberg steht der 30-jährige Olympiasieger mit seinem Team seit vergangenem Wochenende auch als Gewinner des Gesamt-Weltcups im Zweier sowie Vierer fest und geht als Top-Favorit in die am Freitag startende Heim-WM in Altenberg.

Bei der Wahl zum:zur Sportler:in des Monats präsentiert die Deutsche Sporthilfe den Abstimmungsberechtigten zu Beginn eines jeden Monats drei Kandidaten. Für die aktuelle Siegerin Taubitz war es die zweite Nominierung, beim ersten Versuch vor genau einem Jahr musste sie sich dem Zweiten der Vierschanzentournee, Skispringer Karl Geiger, geschlagen geben.

Seidel stand zum ersten Mal zu Wahl, Friedrich seit Januar 2013 bereits zum zehnten Mal. Häufiger waren nur Tischtennis-Ikone Timo Boll (13x) und der Deutschlandachter (11x) nominiert. Bitter nur, dass es Friedrich bislang dennoch nicht auf die oberste Stufe des Treppchens geschafft hat.

Die letzten sächsischen Titelträger waren Speerwerfer Johannes Vetter (September 2020) und Biathletin Denise Herrmann (März 2019). (SZ)

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