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Sport

Volleyball-Supercup in Dresden mit Fans

Beim Spiel des DSC gegen Schwerin dürfen bis zu 1.100 Zuschauer dabei sein. Das ist in zweierlei Hinsicht eine gute Nachricht.

In die Margon-Arena dürfen am 27. September wieder Zuschauer hinein - allerdings nur Besucher, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben.
In die Margon-Arena dürfen am 27. September wieder Zuschauer hinein - allerdings nur Besucher, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen haben. © Steffen Unger

Dresden. Die Volleyballerinnen des Dresdner SC kämpfen am 27. September um den ersten Titel der Saison - vor Zuschauern. Das Duell gegen den Schweriner SC um den Supercup 2020, für dessen Ausrichtung sich der Pokalsieger beworben hatte, darf vor Besuchern ausgetragen werden. 

Das Gesundheitsamt Dresden genehmigte das gemeinsame Hygienekonzept der Volleyball Bundesliga (VBL) und des Dresdner SC für bis zu 1.100 Zuschauer zum diesjährigen Supercup. Als Ausrichter des Supercups verantwortet die VBL auch den Ticketverkauf, DSC-Saisonkarten sind zum Supercup nicht gültig. Die personalisierten Tickets werden ausschließlich online über Ticketmaster erhältlich sein und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt: 11 bis 21 Euro). Über den Start des Ticketverkaufs wird gesondert informiert. Alle Interessenten werden gebeten, bis zum Verkaufsstart von Rückfragen abzusehen. „Die Genehmigung, vor Zuschauern zu spielen, ist für uns in zweierlei Hinsicht ein Erfolg“, sagt Julia Retzlaff, Geschäftsleiterin Sport und Managerin Events bei der Volleyball-Bundesliga. „Zum einen freuen wir uns natürlich, dass wir das Volleyball-Highlight vor dem Saisonstart nicht als Geisterspiel austragen müssen, sondern mit der Zulassung von Fans auch vor einer stimmungsvollen Kulisse spielen können. Zum anderen zeigt die Genehmigung, dass unser Hygienekonzept überzeugt – das macht auch anderen Standorten Hoffnung, die Saison im Oktober vor Zuschauern beginnen zu können", betonte die Ex-Spielerin. 

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Ob die derzeitige coronabedingte Maximalauslastung in der insgesamt bis zu 3.000 Zuschauer fassende Margon-Arena tatsächlich erreicht wird, hängt vom Buchungsverhalten der Fans ab. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis) gehören. Gästefans sind aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit dem Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet. "Es ist natürlich bedauerlich, dass bei einem nationalen Ereignis nicht beide Fangruppen ihre Mannschaft wie gewohnt anfeuern können. Wir bitten dennoch um Verständnis, dass diese Einschränkungen der aktuellen Vorgaben des Infektionsschutzes folgen“, sagte Retzlaff. Bis zum eigenen Sitzplatz gilt eine Maskenpflicht, dort dann nicht mehr. Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag. 

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