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Biathlon-Ass zeigt's dem Nachwuchs

Als Trainer arbeitet Frank-Peter Roetsch in Zinnwald für neue Erfolge.

Frank-Peter Roetsch, Biathlontrainer Biathlon Stützpunkt Altenberg, beim Training im Hofmannsloch Zinnwald. Hier bei der Besprechung mit Emil Menzel und Clemens Böhme (re.).
Frank-Peter Roetsch, Biathlontrainer Biathlon Stützpunkt Altenberg, beim Training im Hofmannsloch Zinnwald. Hier bei der Besprechung mit Emil Menzel und Clemens Böhme (re.). © Egbert Kamprath

Früher war Frank-Peter Roetsch als Aktiver auf der Biathlon-Strecke im Zinnwalder Hofmannsloch unterwegs, erkämpfte Medaillen bei Olympia und Weltmeisterschaften. Jetzt ist einer der erfolgreichsten deutschen Biathleten hier wieder anzutreffen. Allerdings vermittelt er jetzt sein Wissen an den Nachwuchs. Er betreut zusammen mit Arne Kluge und Mike Fischer eine der drei Trainingsgruppen im KK-Bereich.

Dazu zählen gegenwärtig 30 Sportler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, die sich auf die kommende Saison vorbereiten. Gerade um den Jugendbereich war es seit Corona sehr ruhig geworden. Es gab keine Wettkämpfe und für das Training galten starke Einschränkungen, vor allem beim Schießen wegen Einhaltung der Mindestabstände. Man versuchte das mit verstärkter Laufarbeit zumindest zu kompensieren. Schmerzlich war das vor allem im vergangenen Winter, als ideale Schneebedingungen herrschten. Glück hatten noch diejenigen, die zu den Leistungskadern zählten. Sie konnten zumindest bedingt weitermachen. Doch es fehlte vor allem der Leistungsvergleich mit Sportlern von anderen Stützpunkten.

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Jetzt sind die Biathleten froh, dass sich die Bedingungen wieder deutlich normalisiert haben und hoffen, dass das auch in der nächsten Zeit so bleibt, denn sie haben ein Ziel vor den Augen. Vom 30. September bis 3. Oktober soll in der Region der Nordcup stattfinden, Deutschlands wichtigster Sommer-Jugendwettkampf. Darauf arbeiten sie gegenwärtig alle hin.

Und Frank-Peter Roetsch ist guter Dinge, dass Athleten vom Altenberger Stützpunkt an der Spitze mitmischen können. Neben Rollersprint und Massenstart Cross wird es neben der Bobbahn auch einen Rolleranstiegslauf geben, bei dem auf sechs Kilometern immerhin 250 Höhenmeter zu bewältigen sind.

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