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Bob-WM 2021

Großes Finale bei der WM in Altenberg

Monobob-Zweite Stephanie Schneider, der Bundestrainer, glückliche deutsche Skeletoni und die Österreicherin Janine Flock ziehen WM-Bilanz im SZ-Podcast.

Die Österreicherin Janine Flock (oben links), Bob-Pilotin Stephanie Schneider (oben rechts), Bob-Bundestrainer René Spies und die erfolgreichen deutschen Skeletoni sprechen im Dreierbob.
Die Österreicherin Janine Flock (oben links), Bob-Pilotin Stephanie Schneider (oben rechts), Bob-Bundestrainer René Spies und die erfolgreichen deutschen Skeletoni sprechen im Dreierbob. © [M] dpa/SZ

Altenberg. Der Dreierbob biegt in die Zielkurve, und auch die Weltmeisterschaft in Altenberg steht kurz vorm Abschluss. Sechs von sieben Entscheidungen sind gefallen, bis auf die Königsdisziplin Viererbob stehen Sieger und Besiegte fest. Zeit also für eine erste sportliche Bilanz.

Und die fällt, setzt man die schwarz-rot-gelbe Brille auf, überaus positiv aus. Die Erwartungen an die deutschen Bob- und Skeletonsportler waren ja keineswegs gering, erst recht nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden vor einem Jahr an gleicher Stelle. Dazu der Vorteil auf der Heimbahn - doch ganz so einfach ist die Sache dann doch nicht.

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Mit den Witterungsbedingungen kam ein Gegner hinzu, den selbst die Gastgeber so eher selten in Altenberg erleben: dichter Schneefall am ersten WM-Wochenende, extreme Kälte in der zweiten Woche. Doch sie haben wieder abgeliefert, wie die Bundestrainer René Spies (Bob) und Christian Baude (Skeleton) im Dreierbob, dem WM-Podcast von Sächsische.de, bilanzieren. Und dabei beide auch feststellen: Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen.

Die Skeletonis gewannen alle drei zu vergebenen WM-Titel, dazu sechs von neun möglichen Medaillen. Viel besser geht nicht. Entsprechend zufrieden ist die neue alte Weltmeisterin Tina Hermann. Die Frau vom Königssee wiederholte ihren Vorjahres-Erfolg ebenso wie der Oberhofer Christopher Grotheer, und zusammen siegten beide im neuen Mixed-Team-Wettbewerb.

Eine neue alte Weltmeisterin gab es auch im Zweierbob der Frauen: Kaillie Humphries. Und die gebürtige Kanadierin, die für die USA startet, setzte bei der WM-Premiere der gänzlich neuen Disziplin Monobob noch einen drauf. Souverän fuhr die Ausnahmekönnerin, wie Bundestrainer Spies feststellt, zum nächsten WM-Titel.

Doch weiteren Plätze auf dem Siegerpodest sind an die Deutschen vergeben: im Zweier für Kim Kalicki und Laura Nolte, im Mono an Stephanie Schneider und erneut Nolte.

Bleibt die Frage nach dem Sieger in der Königsdisziplin, dem Viererbob. Vieles spricht für den Rekordweltmeister Francesco Friedrich aus Pirna, der nach zwei von vier Läufen in Führung liegt. Ob er einmal mehr gewinnt? Eines steht fest: Wenn der Dreierbob am Montag ins Ziel fährt, dann auch mit der WM-Bilanz von Organisations- und Bahnchef Jens Morgenstern, wird der Weltmeister mit an Bord sein. Also entweder Friedrich oder derjenige, der den Dominator entthronte.

Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

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Mit dem Podcast Dreierbob hat Sächsische.de die WM in Altenberg vor einem Jahr begleitet. Weil wegen Corona die WM erneut im Osterzgebirge stattfindet, geht auch dieses Format bei uns wieder an den Start. Bis zum 15. Februar erscheint täglich eine Folge.

Alles über die WM erfahren Sie auf unserer Themenseite BOB-WM 2021.

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