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Bob-WM 2021

Das Warmlaufen für Peking beginnt

Altenbergs Bahnchef Jens Morgenstern und Francesco Friedrich ziehen WM-Bilanz. Der Rekordweltmeister schaut im Podcast Dreierbob aber eher voraus als zurück.

Francesco Friedrich (links) verteidigt seine Titel im Zweier- und Viererbob. Altenbergs Bahnchef Jens Morgenstern ist mit dem Verlauf der WM zufrieden.
Francesco Friedrich (links) verteidigt seine Titel im Zweier- und Viererbob. Altenbergs Bahnchef Jens Morgenstern ist mit dem Verlauf der WM zufrieden. © [M] Sebastian Kahnert/dpaEgbert Kamprath/SZ

Altenberg. Mit dem elften WM-Sieg von Rekordweltmeister Francesco Friedrich sind am Sonntag die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften in Altenberg zu Ende gegangen. Eine gute Gelegenheit also, um die unglaubliche Leistung des 30 Jahre Piloten aus Pirna zu würdigen, und höchste Zeit, um Bilanz zu ziehen. Darum geht es in der letzten Folge im Dreierbob, dem WM-Podcast von Sächsische.de.

13 Tage Renn- und Trainingsbetrieb liegen hinter Athleten und Organisatoren mit insgesamt 1.400 Fahrten im Eiskanal - umgerechnet 22 Stunden nonstop. Ein großes Thema dieser Tage, natürlich auch in Altenberg: Corona. Rund 280 Helfer sorgten in über 900 Einsatzstunden dafür, dass die WM unter strengen Hygieneregeln und dem Ausschluss der Zuschauer stattfinden kann. Es gab 2.500 Corona-Tests, dokumentiert und protokolliert auf 3.200 Blatt Papier.

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Im Ergebnis halten die Organisatoren fest: "Die WM-Blase hat gehalten." Die Besatzung des Dreierbobs, also die SZ-Reporter Tino Meyer und Fabian Deicke, sind von dieser Aussage direkt betroffen. Wegen eines positiven Corona-Tests bei einem der beiden haben sie ihren Podcast von der ersten bis zur letzten Folge jeweils von zu Hause über Video-Konferenzen aufgenommen und produziert.

Und sportlich? Die neuen Weltmeister von Altenberg sind die alten. Sowohl Francesco Friedrich als auch Kaillie Humphries verteidigten ihre Bob-Titel aus dem Vorjahr an gleicher Stelle, im Skeleton wiederholten Tina Hermann und Christopher Grotheer die Siege. Ein weiteres Novum: Erstmals bei einer WM wurde Monobob gefahren. Unterm Strich also sehr ereignisreiche Tage.

"Wir sind sehr zufrieden, denn das war ein spezielles Jahr. Wir hatten das Glück, dass wir hier noch einmal auf unserer Heimbahn fahren durften", sagt Friedrich danach.

Ein Fazit, dem sich die Podcast-Besatzung komplett anschließt. Noch schnell Kufen polieren, dann stellen wir den Dreierbob mal kurz in die Ecke. Denn wie bei Friedrich und den anderen Athleten und Trainern, die in den vergangenen Tagen zu Wort gekommen sind, geht der Blick schon voraus: Im nächsten Jahr ist Olympia. Dann hoffentlich ohne Corona ...

Alle Podcast-Gespräche im Dreierbob werden aufgrund der Corona-Situation über Videoanrufe aufgezeichnet. Die am Gespräch beteiligten Personen sitzen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

So können Sie den Podcast hören

Anhören und abonnieren können Sie den Podcast auch auf den Streaming-Plattformen Spotify, Apple Podcast, Amazon und Deezer. Hier die Links zu den Playern:

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Mit dem Podcast Dreierbob hat Sächsische.de die WM in Altenberg vor einem Jahr begleitet. Weil wegen Corona die WM erneut im Osterzgebirge stattfindet, geht auch dieses Format bei uns wieder an den Start. Bis zum 15. Februar erscheint täglich eine Folge.

Alles über die WM erfahren Sie auf unserer Themenseite BOB-WM 2021.

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