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Deutschland & Welt

Kältester Ort Finnlands will Sommerspiele

Die Bewerbung für 2032 hat die Gemeinde Salla im hohen Norden nicht ganz ernst gemeint. Aber der Hintergrund des Videos ist dennoch sehr ernst.

Wo jetzt noch Langläufer unterwegs sind, könnten wegen der Erderwärmung in ein paar Jahren Sommersportarten möglich sein.
Wo jetzt noch Langläufer unterwegs sind, könnten wegen der Erderwärmung in ein paar Jahren Sommersportarten möglich sein. © David Taneèek/CTK/dpa (Symbolbild)

Helsinki. Die Gemeinde Salla im Norden Finnlands hat mit einer parodistischen Olympia-Bewerbung für Aufsehen gesorgt. Der nach eigenen Angaben kälteste Ort des Landes bewirbt sich um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2032. Die Theorie: Aufgrund des Klimawandels werden Schnee und Eis in den nächsten Jahren schmelzen und Wettkämpfe wie Schwimmen, Tauchen, Surfen und Beachvolleyball möglich machen. In einem ironisch gemeinten Video freuen sich die Bewohner Sallas darauf, dass sich der Schnee zu Sand verwandeln werde und sie in jetzt noch zugefrorenen Seen schwimmen können.

Die Bewerbung sei nicht ernst gemeint, sondern solle auf ein wichtiges Thema aufmerksam machen, sagte der Bürgermeister von Salla, Erkki Parkkinen, der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Wir machen uns Sorgen um unseren Planeten und wollen, dass sich die ganze Welt im Kampf gegen den Klimawandel engagiert." In Salla spüre man, dass sich das Klima ändere. "Der Winter ist kürzer geworden und das Wetter ändert sich schneller", sagte Parkkinen. Mitunter würden die rund 10.000 Rentiere in der Gemeinde nur schlecht Futter finden und es sei unsicher, in den Wäldern Ski zu fahren. (dpa)

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