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Oberwiesenthalerin überrascht beim Skilanglauf

Katharina Hennig läuft beim Langlauf-Weltcup-Auftakt im finnischen Ruka überraschend aufs Podest. Das gab es zuletzt 2013 - ebenfalls durch eine Sächsin.

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Katharina Hennig aus Oberwiesenthal freut sich über ihren dritten Platz beim Skilanglauf-Weltcup in Ruka. Damit erfüllte sie sich auch die Olympia-Norm.
Katharina Hennig aus Oberwiesenthal freut sich über ihren dritten Platz beim Skilanglauf-Weltcup in Ruka. Damit erfüllte sie sich auch die Olympia-Norm. © Lehtikuva

Ruka. Skilangläuferin Katharina Hennig ist im finnischen Ruka ein Traumstart in den Olympia-Winter gelungen. Die 25-Jährige, die für den Wintersportverein Erzgebirge Oberwiesenthal startet, sorgte am Sonnabend als Dritte über zehn Kilometer für einen der seltenen Podestplätze im deutschen Team, am Sonntag ließ sie im Verfolgungsrennen einen siebten Rang folgen.

Ein DSV-Podium am ersten Weltcup-Wochenende hatte es zuletzt 2013 durch die heutige Biathletin Denise Herrmann, die wie Hennig ebenfalls für Oberwiesenthal startet, gegeben.

Hennig, die in Annaberg-Buchholz geboren ist, erfüllte damit auf Anhieb die Olympia-Norm. Sie sei „fassungslos und einfach nur glücklich“, meinte sie: „Ich habe noch gedacht: Wenn ich heute die halbe Quali schaffe, bin ich super happy. Dass ich jetzt gleich den Sack zumache, hätte ich nicht gedacht.“

Bei den Männern löste zudem Lucas Bögl das Ticket für Peking 2022. Der 31-Jährige nutzte am Sonntag das Fehlen zahlreicher Stars wegen der Eiseskälte und erzielte als Siebter über 15 km das beste Weltcup-Ergebnis seiner Karriere. Zudem gelang Jonas Dobler auf Platz 14 zum zweiten Mal die halbe Norm.

Am 18. und 19. Dezember sind die Langläufer und Langläuferinnen beim Skiweltcup am Elbufer in Dresden zu Gast. (sid, mit SZ)