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Bob-Dominator Friedrich begeistert von Bahn in Peking

Olympiasieger und Rekordweltmeister Francesco Friedrich aus Pirna darf erstmals auf der neuen Olympiabahn fahren, und er spricht von einem Superlativ.

Die Geste passt. Francesco Friedrich, hier kurz nach der Zieleinfahrt zu seinem siebenten WM-Titel im Zweier hintereinander, ist mit der neuen Olympiabahn für die Winterspiele 2022 in Peking sehr zufrieden.
Die Geste passt. Francesco Friedrich, hier kurz nach der Zieleinfahrt zu seinem siebenten WM-Titel im Zweier hintereinander, ist mit der neuen Olympiabahn für die Winterspiele 2022 in Peking sehr zufrieden. © dpa/Sebastian Kahnert

Peking. Nach den ersten Testfahrten auf der neuen Olympia-Bahn von Peking ist Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich begeistert. "Eine Bahn, die seines gleichen sucht, beeindruckend wie zugleich baulich gewaltig, dass sie keinen Vergleich findet", schrieb der Rekordweltmeister auf der Facebook-Seite seines Bobteams.

Der Pirnaer befindet sich derzeit mit der Nationalmannschaft zu offiziellen Trainingswochen im Yanqing National Sliding Centre, wo er sowie die gesamte internationale Konkurrenz erstmals überhaupt auf der neuen Olympiabahn fahren darf. Jedem Piloten stehen in den zwei Wochen rund 40 Fahrten zu, die nach dem ersten Kennenlernen vor allem für intensive Materialtests genutzt werden. Friedrichs erste Einschätzung: "16 Kurven auf knapp 1,9 Kilometer Länge schlängeln sich wie ein chinesischer Drache sanft durch die Berge des Xiaohaituo-Gebirges, um nach 127 Meter Höhenunterschied im Ziel anzukommen."

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Der 31-Jährige scheint mit der Bahn gut zurechtzukommen. Mehrfach fuhr er bereits die Tagesbestzeit, wobei auch für ihn das Testen absolute Priorität besitzt. "Wir sind auf einem guten Weg", betonte er.

Laut Friedrich sei mit der Bahn in China ein neuer "Superlativ" geschaffen worden. Die Bahn für Bob, Rodeln und Skeleton ist erstmals komplett überdacht. "Sie ist sowohl fahrerisch als auch touristisch ein Highlight", meinte Friedrich, der bei den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20.Februar 2022 seinen olympischen Doppelsieg von 2018 mit den Erfolgen im Zweier und Vierer wiederholen will.

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Rein sicherheitstechnisch deutet sich aufgrund der Corona-Pandemie ebenfalls ein neues Level in China an. Der Transfer der Teams vom Flughafen zum Hotel oder zur Wettkampfstrecke war bestens organisiert, "auf einer eigens für uns gesperrten Autobahn und mit Polizei-Eskorte sind wir gut im Hotel angekommen. Um kein Risiko einzugehen, sind alle Bereiche, in denen wir uns bewegen, hermetisch abgesperrt", postete das Bobteam vom BSC Sachsen Oberbärenburg. (SZ/-yer, dpa)

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