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Sport

Die Mamas rodeln gleich wieder aufs Podest

Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger machen hinter Julia Taubitz den deutschen Dreifach-Erfolg beim Weltcupauftakt perfekt. Doch es gibt auch Enttäuschte.

Natalie Geisenberger (links), Julia Taubitz (Mitte) und Dajana Eitberger bejubeln den dreifachen Erfolg.
Natalie Geisenberger (links), Julia Taubitz (Mitte) und Dajana Eitberger bejubeln den dreifachen Erfolg. © dpa/Johann Groder

Von Morten Ritter

Innsbruck. Es war ein großartiger Moment bei der Siegerehrung: Nach dem harten Kampf zurück nach ihren Babypausen standen Natalie Geisenberger und Dajana Eitberger gleich zum Auftakt des Rodel-Weltcups gemeinsam auf dem Podest. "Das ist nach unserer Geschichte gleich doppelt schön. Das ist wirklich ein toller Tag für uns", sagte die zweifache Doppel-Olympiasiegerin Geisenberger. Neben der zweitplatzierten 32-Jährigen kam auch Eitberger als Dritte aufs Podest.

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Den Sieg sicherte sich ihre Auswahlgefährtin und Weltcupgesamtsiegerin Julia Taubitz und machte so den doppelten Dreifacherfolg für die deutschen Rodlerinnen in Innsbruck perfekt. Denn im Sprint sicherte sich Taubitz auch den ersten Platz vor Geisenberger und Eitberger. Der Bundestrainer war hochzufrieden. "Die Frauen haben sich eindrucksvoll präsentiert", sagte Norbert Loch.

"Das ist ein schönes Gefühl, mit einem Dreifachsieg in die Saison zu starten", sagte Taubitz vom WSC Erzgebirge Oberwiesenthal. Ihren Gegnerinnen aus der Nationalmannschaft zollte die 24-Jährige ein großes Lob. "Ich habe schon vorher zu Natalie gesagt, wenn ich nicht wüsste, dass du ein Kind bekommen hast, würde ich es nicht glauben." Auch Eitberger war überglücklich. "Ich hatte einen tollen Wettkampf und richtig Spaß", sagte sie.

Die Männer feiern einen Doppelerfolg

Auch Felix Loch war nach seinem ersten Weltcupsieg seit fast 22 Monaten einfach nur happy. "Ich bin überwältigt, dass sich die Schinderei gelohnt hat", postete der 31-Jährige bei Instagram. Sogar ein kleiner Fahrfehler im ersten Lauf konnte Rang eins am Samstag nicht gefährden. "Das war ein super Rennen. Es hat alles geklappt. Auch vom Material her haben wir einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Das war ein perfektes Wochenende", sagte der Doppel-Olympiasieger von 2014, der am Sonntag mit dem Team auch noch den Staffelwettbewerb und den Einzel-Sprint gewann.

Die Freude war umso größer, weil mit Johannes Ludwig vom BRC Oberhof ein weiterer Deutscher den zweiten Platz belegte und dadurch für einen Doppelerfolg sorgte. "Chapeau! Sie haben das umgesetzt, was sie im Training gezeigt haben. Beide haben nicht überpowert, aber im Rennen alles rausgeholt, was sie drauf haben", sagte Norbert Loch.

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Die Doppelsitzer mussten sich mit dem dritten Platz von Toni Eggert und Sascha Benecken begnügen, die später nach einem Sturz im Sprint chancenlos waren. Die Olympiasieger Tobias Wendel und Tobias Arlt verpassten in beiden Wettbewerben die Medaillenränge. (dpa)

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