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So wappnen sich Skigebiete für Schneemangel

Laut einer Studie drohen im Bautzener Oberland immer mehr grüne Winter. Vereine und Gemeinden sehen das gelassen - aber andere Probleme.

Von Franziska Springer
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Günther Rößler (l.) und Reiner Schwaar vom Sohlander Skiclub haben keine Angst vor schneearmen Winter. Dank moderner Ausstattung ist Skisport im Ski-Areal Tännicht das ganze Jahr über möglich.
Günther Rößler (l.) und Reiner Schwaar vom Sohlander Skiclub haben keine Angst vor schneearmen Winter. Dank moderner Ausstattung ist Skisport im Ski-Areal Tännicht das ganze Jahr über möglich. © Steffen Unger

Sohland. Steigende Temperaturen, weniger Frosttage, dafür mehr Niederschlag. Wintersportlern dürften die Prognosen für das Skigebiet im Sohlander Ortsteil Tännicht, zu denen eine neue Studie des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie kommt, gar nicht gefallen. Demnach bestehe Grund zu der Annahme, dass Niederschlag infolge des Klimawandels in Zukunft wesentlich häufiger als Regen denn als Schnee auf die Erde fällt. Besonders betroffen seien davon Wintersportgebiete, die unterhalb von 800 Metern über dem Meeresspiegel liegen. So wie das Ski-Areal Tännicht, das sich auf Höhen zwischen 386 und 440 Metern erstreckt. Das Fazit der Studie: "Für schneegebundene Aktivitäten heißt dies, dass Winter mit hinreichend Schnee deutlich seltener werden."

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