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Nordischen Kombinierern feiern Dreifacherfolg

Den deutschen Nordischen Kombinierer gelingt dank zweier Sachsen etwas, das sie bisher nur sehr selten schafften. Und dabei erfüllt sich auch ein lang gehegter Traum.

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Terence Weber aus dem erzgebirgischen Geyer jubelt nach seinem Sieg im 10-Kilometer-Rennen. Zuvor sprang er auf der Großschanze am weitesten.
Terence Weber aus dem erzgebirgischen Geyer jubelt nach seinem Sieg im 10-Kilometer-Rennen. Zuvor sprang er auf der Großschanze am weitesten. © Lehtikuva

Ruka. Das erinnerte an glanzvolle Zeiten: Angeführt von Überraschungssieger Terence Weber aus dem erzgebirgischen Geyer haben die deutschen Nordischen Kombinierer gleich zum Saisonauftakt einen Dreifacherfolg gefeiert.

In Finnland siegte Weber am Sonnabend vor seinen beiden Kollegen Eric Frenzel, der wie Weber für den SSV Geyer startet, und Vinzenz Geiger aus Oberstdorf. Einen deutschen Dreifacherfolg hatte es zuletzt im Februar 2021 (Geiger, Fabian Rießle, Frenzel) und davor im März 2017 gegeben.

Am Sonntag belegte Weber im bitterkalten Ruka als bester Sportler aus dem Team von Bundestrainer Hermann Weinbuch den vierten Platz. „Es war sehr positiv, dass wir im Laufen geschlossen so stark sind. Da war ich überrascht“, sagte Weinbuch im ZDF.

Weber war nach seinem ersten Weltcup-Sieg überhaupt glücklich. Der 25-Jährige übernahm für einen Tag sogar die Gesamtführung. „Es war ein Traum, das Gelbe Trikot in einem Weltcup zu tragen. Heute ist dieser Traum wahr geworden“, sagte er am Sonnabend.

Springen am Sonntag wurde abgesagt

Tags darauf eroberte standesgemäß wieder Jarl Magnus Riiber das begehrte Kleidungsstück. Der Ausnahmeathlet aus Norwegen siegte vor dem Österreicher Johannes Lamparter und seinem Teamkollegen Jens Luraas Oftebro.

Dass die Deutschen am Sonntag nicht noch einmal aufs Podest liefen, lag zum Einen an Riibers Rückkehr. Der 24-Jährige war am Samstag wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs disqualifiziert worden. Und zum Anderen auch daran, dass das Springen wegen widriger Bedingungen abgesagt wurde.

Für die Startreihenfolge des Langlaufrennens wurde der sogenannte PCR-Durchgang herangezogen, bei dem die Deutschen nicht so gut abgeschnitten hatten. "Ich glaube, wenn faire Bedingungen gewesen wären, hätten wir ein besseres Sprungergebnis erzielt", sagte Weinbuch.(dpa)