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Sport

Skilanglauf-Weltcup in Dresden ohne Fans

Die Ausrichter reagieren auf die neue Corona-Schutzverordnung für Sachsen. An den Profirennen halten sie genauso fest wie am Schulsport.

Der Skilanglauf-Weltcup findet am 19. und 20. Dezember in Dresden ohne Zuschauer statt.
Der Skilanglauf-Weltcup findet am 19. und 20. Dezember in Dresden ohne Zuschauer statt. © dpa/Sebastian Kahnert

Dresden. Der Skilanglauf-Weltcup am 19. und 20. Dezember in Dresden findet ohne Zuschauer statt. Das gaben die Organisatoren am Freitagabend mit Verweis auf die neue Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen bekannt.

"Es ist schade, aber wir unterstützen die Entscheidung in vollem Umfang", sagte Veranstalter René Kindermann. "Gleichwohl sorgen wir dafür, dass die Athleten eine tolle Atmosphäre in Dresden erleben." Die Profirennen am Elbufer finden statt.

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Fans, die bereits Eintrittskarten gekauft haben, bekommen den Ticketpreis erstattet oder können den gezahlten Betrag zugunsten des Skisports spenden, konkret der Abteilung Biathlon der SG Klotzsche, dem Skiklub Dresden-Niedersedlitz und der Stiftung Schneekristalle.

Sie können die Sprints im TV sehen. Die ARD überträgt die Wettbewerbe im Rahmen der Wintersportberichterstattung. Eurosport sendet alle Wettkämpfe live. Gleiches gilt für die internationalen Fernsehsender NRK, SWT, Servus TV, RVT und viele mehr.

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Das Projekt „Schulsport auf Ski“, bei dem Grundschüler aus Dresden vom 14. bis zum 16. Dezember unter Anleitung von Olympiamedaillen-Gewinner Tobias Angerer das Langlaufen im Schulunterricht auf der Weltcup-Strecke erlernen, findet wie geplant statt. „Es war schon immer unser Ziel, den Kindern mit diesem Projekt die Liebe zur Bewegung und zum Wintersport nah zu bringen", sagte Angerer, der auch stellvertretender Präsident des Deutschen Skiverbandes ist. "In diesem Jahr ist dieses besondere Projekt für die Kinder aber wichtiger denn je! Die Kinder brauchen die Bewegung, die ihnen durch die Einschränkung aktuell fehlt. Schulsport auf Ski ist ein Leuchtturmprojekt, für das wir alle gemeinsam 110 Prozent geben.“ (SZ)

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