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Sportliche Aufgabe

Freital steckt viel Geld in Plätze, Hallen, Vereinsgebäude. Ein Ende der Wunschliste ist nicht in Sicht.

© Karl-Ludwig Oberthür

Von Annett Heyse

Freital. Die beste Aussicht aller Freitaler Sportler haben die Pesterwitzer. Am obersten Rand des Elbtals gelegen, hat man hier einen schönen Blick über Dresden. Und auch sonst dürften die Fußballer, Turner und Tennisspieler aus Pesterwitz zufrieden sein: Ihre Anlage ist ein Vorzeigeobjekt mit Rasenfeld, kleinem Kunstrasenplatz, Tennisanlage, Halle, Boulefeld. „Es ist die kompakteste Sportanlage der Stadt“, sägt Jörg Schneider, Geschäftsführer der Technischen werke Freital.

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Hier wird in den Sport investiert

Für Schützen Seit einigen Jahren ist die Sektion Bogensport der SG Motor Freital im Aufwind, Knapp 70 Mitglieder zählt die Abteilung. Ihr Domizil ist der Hartplatz am Stadion des Friedens. Doch es fehlt der Anlage an allem, was die Bogensportler brauchen. Geplant ist nun, Container für Umkleiden und Sanitäranlagen aufzustellen. Auch die Sportgeräte können dann dort gelagert werden. Zudem soll ein Schutzunterstand für die Sportler errichtet werden. Auch das Fangnetz hinter den Zielscheiben wird erneuert. Die Kosten liegen bei 180 000 Euro.
Für Schützen Seit einigen Jahren ist die Sektion Bogensport der SG Motor Freital im Aufwind, Knapp 70 Mitglieder zählt die Abteilung. Ihr Domizil ist der Hartplatz am Stadion des Friedens. Doch es fehlt der Anlage an allem, was die Bogensportler brauchen. Geplant ist nun, Container für Umkleiden und Sanitäranlagen aufzustellen. Auch die Sportgeräte können dann dort gelagert werden. Zudem soll ein Schutzunterstand für die Sportler errichtet werden. Auch das Fangnetz hinter den Zielscheiben wird erneuert. Die Kosten liegen bei 180 000 Euro.
Für Kämpfer In einem ehemaligen Umspannwerk an der Birkigter Straße haben die Judoka des Polizeisportvereins Freital ein Domizil gefunden. Sie teilen sich das Gebäude mit der Schützengilde, die dort ihre Vereinsräume hat. Die Kampfsportler sind unter dem Dach eingezogen und haben hier drei Flächen für Training und Wettkämpfe. Die Stadt will nun kräftig investieren. Geplant ist eine Dachsanierung sowie die Wärmedämmung des obersten Geschosses. 2019/20 sollen die Arbeiten ausgeführt werden. Die Kosten werden auf 250 000 Euro geschätzt.
Für Kämpfer In einem ehemaligen Umspannwerk an der Birkigter Straße haben die Judoka des Polizeisportvereins Freital ein Domizil gefunden. Sie teilen sich das Gebäude mit der Schützengilde, die dort ihre Vereinsräume hat. Die Kampfsportler sind unter dem Dach eingezogen und haben hier drei Flächen für Training und Wettkämpfe. Die Stadt will nun kräftig investieren. Geplant ist eine Dachsanierung sowie die Wärmedämmung des obersten Geschosses. 2019/20 sollen die Arbeiten ausgeführt werden. Die Kosten werden auf 250 000 Euro geschätzt.
Für Spieler Die SG Wurgwitz kann zum Saisonauftakt, auch ohne ein Tor geschossen zu haben, schon mal jubeln. Der alte Kunstrasenplatz auf der Anlage am Alfred-Damm-Heim wurde in diesem Sommer komplett ausgetauscht. Die Bauarbeiten endeten erst vor wenigen Tagen. Damit hat der Verein mit seinen beiden Herrenmannschaften und mehreren Jugendteams wieder beste Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die Baukosten für das runderneuerte Großfeld lagen bei 288 000 Euro. Das alte Spielfeld war nach etlichen Jahren völlig verschlissen.
Für Spieler Die SG Wurgwitz kann zum Saisonauftakt, auch ohne ein Tor geschossen zu haben, schon mal jubeln. Der alte Kunstrasenplatz auf der Anlage am Alfred-Damm-Heim wurde in diesem Sommer komplett ausgetauscht. Die Bauarbeiten endeten erst vor wenigen Tagen. Damit hat der Verein mit seinen beiden Herrenmannschaften und mehreren Jugendteams wieder beste Trainings- und Wettkampfbedingungen. Die Baukosten für das runderneuerte Großfeld lagen bei 288 000 Euro. Das alte Spielfeld war nach etlichen Jahren völlig verschlissen.
Für Athleten Die SG Weißig ist die erste Adresse für Freitals Leichtathleten. Zahlreiche Erfolge hat der Verein, der derzeit knapp 400 Mitglieder – darunter auch viele Fußballer – stark ist, schon erreicht. Was bisher auf der Sportanlage am Waldrand fehlte, war ein modernes Funktionsgebäude. Das wird nun gebaut. Das Haus mit Umkleiden, Duschen, Vereinszimmer, Schiedsrichterkabine und Lagermöglichkeiten kostet 855 000 Euro. Der Rohbau steht, das Dach ist gedeckt, derzeit läuft der Innenausbau. Inbetriebnahme soll im Oktober dieses Jahres ein.
Für Athleten Die SG Weißig ist die erste Adresse für Freitals Leichtathleten. Zahlreiche Erfolge hat der Verein, der derzeit knapp 400 Mitglieder – darunter auch viele Fußballer – stark ist, schon erreicht. Was bisher auf der Sportanlage am Waldrand fehlte, war ein modernes Funktionsgebäude. Das wird nun gebaut. Das Haus mit Umkleiden, Duschen, Vereinszimmer, Schiedsrichterkabine und Lagermöglichkeiten kostet 855 000 Euro. Der Rohbau steht, das Dach ist gedeckt, derzeit läuft der Innenausbau. Inbetriebnahme soll im Oktober dieses Jahres ein.

Das städtische Tochterunternehmen verwaltet alle Sportstätten Freitals. Doch davon gibt es laut einer Untersuchung, die kürzlich im Stadtrat vorgestellt wurde, zu wenig. Oder die vorhandenen Plätze, Sporthallen und Turnsäle sind zu klein. Bis 2030, so das Ergebnis der Studie, müsste die Stadt 37 Millionen Euro investieren, um den steigenden Bedarf zu decken. „Das können wir nicht leisten“, sagt Peter Pfitzenreiter (CDU), als Erster Bürgermeister auch für den Bereich Sport zuständig. Um Neubauten, zum Beispiel eine weitere Sporthalle, werde die Stadt kaum herumkommen. Aber eine hundertprozentige Abdeckung sei nicht möglich.

Vielmehr setzt die Stadt darauf, die vorhandenen Anlagen zu halten und laufend zu modernisieren. Das gelingt recht gut. Die Untersuchung bescheinigte, das Freitals Sportstätten auf einer Schulnotenskala größtenteils bei eins oder zwei liegen, also einen sehr guten oder guten Zustand haben. Nur 15 Prozent bekamen schlechtere Bewertungen.

Die Sportstätte des SV Pesterwitz gehört sozusagen zu den Besten. Doch auch hier gibt es noch Verbesserungsbedarf. So soll an die Sporthalle ein Lagerraum angebaut werden, damit die Turner ihre Geräte besser unterstellen können. Zudem ist vorgesehen, den Kunstrasenplatz zu erweitern. Die Spielfläche ist verschlissen. Außerdem wird mehr Platz gebraucht, weil die Mitgliederzahl im Sportverein wächst.

Die Stadt Freital hat erste Gespräche mit der Dresdner Stadtverwaltung aufgenommen – der Pesterwitzer Platz liegt genau an der Stadtgrenze. Eine Erweiterung wäre wegen der Grundstückssituation nur mit der Unterstützung von Dresden möglich, da das Objekt an der Flurgrenze liegt.

Etwas einfacher ist die Situation in Kleinnaundorf. Hier soll ein neuer Sportplatz neben der Turnhalle entstehen. Dafür wurde kürzlich ein zusätzliches Grundstück erworben. Geplant ist, ein Mehrzweckspielfeld zu bauen – für die zahlreichen Tambourello-Spieler der SG Kleinnaundorf und für weitere Sportarten. „Es gab auch Überlegungen, den Platz an anderer Stelle zu bauen, aber hier haben wir schon die gesamte Infrastruktur mit Halle, Umkleiden, Sanitäranlagen“, sagt Pfitzenreiter. Der Beachvolleyballplatz muss dafür umziehen – er rückt ein Stück in Richtung ehemaliges Bad und wird bei der Gelegenheit völlig neu aufgebaut.