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Görlitz

Hier fühlen sich Hummeln und Bienen wohl

Am Sportplatz in Gersdorf bei Görlitz gibt es ein Blumenparadies für Insekten. Möglich war das Dank vieler Blühpaten. Die sind auch für nächstes Jahr nötig.

Die Agrargenossenschaft Gersdorf/Deutsch Paulsdorf bei Görlitz richtete 2020 mithilfe von Blühpaten eine Bienenweide am Radweg am Sportplatz ein.
Die Agrargenossenschaft Gersdorf/Deutsch Paulsdorf bei Görlitz richtete 2020 mithilfe von Blühpaten eine Bienenweide am Radweg am Sportplatz ein. © Gabriela Lachnit

Lupine, Sommerwicke, Senf, Phacelia und viele andere Blüten ziehen in diesem Sommer in Gersdorf Insekten aller Art an. Die Agrargenossenschaft Gersdorf/Deutsch Paulsdorf säte mithilfe von rund 90 Blühpaten neben dem Radweg am Sportplatz einen Blühstreifen aus. Das ist ihr Beitrag für den Umweltschutz sowie für Bienen und Insekten. Letzteren steht auf dem blühenden Areal auch ein Hotel zur Verfügung.

Der Streifen zeigt sich seit einigen Wochen in voller Blüte. "Das Experiment ist geglückt, aber nicht ganz so schön, wie erhofft", sagt Marika Gärtner. Dennoch stellte die Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft fest, dass der Streifen und auch ein zweiter an der Gersdorfer Straße in Deutsch Paulsdorf ein Paradies vor allem für Hummeln und Bienen ist. Lediglich die Schmetterlinge fehlen noch. "Es ist wohl etwas zu früh für sie", meint Frau Gärtner. Bis Anfang November sollen auf den Streifen Blüten zu finden sein.

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Über einen QR-Code können Interessierte mehr über das Projekt erfahren.
Über einen QR-Code können Interessierte mehr über das Projekt erfahren. © Gabriela Lachnit

Hinweisschild verrückt

In diesen Tagen wurde die Hinweistafel auf dem Gersdorfer Blühstreifen an einer anderen Stelle aufgestellt. Sie stand einfach zu weit weg vom Weg und war wegen der Entfernung nicht zu lesen. Jetzt steht sie am Rand des Streifens. Dort wird allen Blühpaten gedankt. Wer mehr über das Projekt der Genossenschaft erfahren möchte, kann das per Smartphone tun. Ein QR-Code auf dem Schild weist den Weg.

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Den Unterstützern der Aktion zu danken, ist Marika Gärtner ein Bedürfnis. Und zwar nicht nur, weil sie auf erneute Unterstützung im nächsten Jahr hofft. Dann soll es wieder Blühstreifen geben, allerdings mit einigen anderen Pflanzen. "Wir mussten Erfahrungen sammeln, was funktioniert und was nicht", so die Landwirtin. Senf zum Beispiel möchte sie künftig in den Blühstreifen nicht mehr aussäen. 

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