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Kamenz

Sprachengewirr im Kamenzer Ratssaal

Beim interkulturellen Training kamen Schüler und Lehrer aus vier Ländern miteinander ins Gespräch.

Im Kamenzer Rathaus fand jetzt ein interkulturelles Training statt. © Matthias Schumann

Kamenz. Anfang der Woche herrschte im Kamenzer Ratssaal zunächst ein buntes Sprachengewirr vor. Doch nicht die Abgeordneten diskutierten ein strittiges Thema, sondern Schüler und Lehrer aus vier Nationen tauschten ihre ersten Eindrücke während des Erasmus-Projektes aus. Auch Schülerinnen und Schüler aus Frankreich beteiligten sich an der Diskussion.

Das Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium Kamenz ist die vierte und zugleich letzte Station eines interkulturellen Trainings über zwei Jahre. Unter der Organisation des Gymnasiallehrers Delf Stötzner fanden zuvor Bausteine in Kroatien, Frankreich und Griechenland statt. Die Schüler beschäftigten sich dabei mit ihren Kulturen und verglichen diese. Die Vielfalt in Europa ist eine Bereicherung unseres Lebens. Toleranz und Weltoffenheit im Sinne Lessings sind aktuell wie vor 250 Jahren.

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OB Roland Dantz begrüßte die Vertreter aus vier Ländern. Er betonte, dass nur durch den Meinungsaustausch mit anderen Kulturen Vorurteile und Missverständnisse abgebaut werden können. Mit der Unterstützung der Schülerin Lena Liebelt, die souverän die Redebeiträge übersetzte, fand dann ein reger Erfahrungsaustausch statt.

Alle Schüler erhielten von der Stadt Kamenz ein Willkommensgeschenk, besondere Freude löste das Maskottchen Kami aus. Die Schüler und Lehrer des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums hatten für ihre Gäste ein vielfältiges Programm vorbereitet. So standen nach der Ankunft in Kamenz in den darauffolgenden Tagen unter anderem der Besuch des Frühlingskonzertes, sportliche Aktivitäten beim Bowlingkegelnd und eine nach Dresden auf dem Plan an – ein gute Mischung, um Land und Leute kennenzulernen, hieß es. (SZ).