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Spreebrücke: CDU begrüßt Umdenken

Nachdem der Bautzener OB neue Varianten für das Projekt angekündigt hat, fühlen sich die Christdemokraten bestätigt. Und sie hoffen auf bessere Förderung.

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So sollte sich die neue Spreebrücke ins Bautzener Stadtbild einfügen. Statt einer Spannbandbrücke werden jetzt aber andere Varianten geprüft.
So sollte sich die neue Spreebrücke ins Bautzener Stadtbild einfügen. Statt einer Spannbandbrücke werden jetzt aber andere Varianten geprüft. © Uwe Soeder

Bautzen. Die CDU-Fraktion im Bautzener Stadtrat sieht sich durch die neuen Entwürfe zur geplanten Spreebrücke in ihrer Kritik an dem Vorhaben bestätigt. Das teilt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthias Knaak mit.

Die Stadtverwaltung hatte vergangene Woche drei neue Entwürfe angekündigt, die eine Abkehr von der bisherigen Herangehensweise darstellen. Durch die Stadt wurden unter anderem bautechnische, statische und finanzielle Probleme als Gründe für das Umdenken angeführt. Bisher sollte die geplante Fußgänger-Verbindung zwischen Protschenberg und Ortenburg als Spannbandbrücke entstehen.  

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Die CDU-Fraktion fühle sich in ihrer seit Oktober vergangenen Jahres formulierten Kritik an den bisherigen Plänen bestätigt, da man auf genau diese Punkte hingewiesen habe, so Knaak. Grundsätzlich begrüße man daher neue Herangehen. Neue Entwürfe müssten aber zwingend belastbare Kostenschätzungen enthalten. Zudem sollte im Rahmen der notwendigen Sparmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie auch über die Brücke diskutiert werden.

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Wenn die neuen Brücken-Pläne überzeugen sollten, spricht sich die CDU-Fraktion für eine weitere Planung aus, um auf mögliche Corona-Konjunkturprogramme vorbereitet zu sein. Damit könnte unter Umständen eine bessere Förderquote als bislang geplant erreicht werden. Das Gleiche gelte für die anderen Investitionen, die im Haushalt 2020 vorgesehen sind. Hier sollten Planungen beschleunigt werden, fordert die CDU-Fraktion. Ein neues Tourismus-Gutachten für die geplante Brücke sei aber - auch mit Blick auf die ausgesprochene Corona-Haushaltssperre - aus ihrer Sicht nicht notwendig. (SZ)

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