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SPS Schiekel will wachsen

Der Metallverarbeiter aus Dohna will in diesem Jahr weiter wachsen und neue Mitarbeiter einstellen. Dafür schaut es sich auch im benachbarten Tschechien um.

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© dpa

Dohna. Der Metallverarbeiter Schiekel Präzisionssysteme aus Dohna bei Dresden will in diesem Jahr den Umsatz weiter steigern und die 10-Millionen-Euro Marke knacken. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt“, sagte Geschäftsführer Peter Schiekel am Mittwoch. Dafür sollen zehn neue Mitarbeiter eingestellt werden, vor allem Dreher und Fräser. Erstmals soll in Tschechien um Fachkräfte geworben werden.

Das Familienunternehmen, spezialisiert auf Fräs- und Drehteile aus Edelstahl, verbuchte 2015 einen Umsatz von 9,6 Millionen Euro - ein Plus von 2,6 Prozent. Der Gewinn ging dagegen zurück, genaue Zahlen wurden nicht genannt. Als Grund nannte das Unternehmen ein schwaches Halbjahr 2015 und Zurückhaltung in der Industrie. Erst im vierten Quartal habe man „richtig Fahrt“ aufgenommen, so Schiekel.

Trotz des schwachen Starts wurden 2015 insgesamt Aufträge mit einem Volumen von rund 9,8 Millionen Euro eingeworben (+6,2 Prozent). Das ist nach eigenen Angaben das beste Ergebnis der Firmengeschichte.

Das von den Brüdern Peter und Gert Schiekel 1992 gegründete Familienunternehmen produziert für den Anlagen- und Maschinenbau sowie die für Luft- und Raumfahrtindustrie. Derzeit gibt es 111 Mitarbeiter, darunter auch Beschäftigte aus Spanien, Polen, Russland, der Slowakei und Ungarn. 2015 wurde SPS Schiekel vom Bundeswirtschaftsministerium mit einem Preis für Willkommenskultur und für die Integration ausländischer Fachkräfte ausgezeichnet. (dpa)