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Staat hat Zahl der Schulen mehr als halbiert

In anderen Regionen Sachsens stabilisieren sich die Schülerzahlen. Im Landkreis Görlitz nicht.

Immer weniger Schüler gehen im Landkreis Görlitz zur Schule. © Archivfoto: dpa

Die Zahl der staatlichen Schulen im Landkreis Görlitz ist seit der Wende-Zeit mehr als halbiert worden. Das geht aus jetzt vorgelegten Zahlen des Statistischen Landesamtes in Kamenz und einem SZ-Vergleich mit den Angaben des Amtes zu früheren Jahren hervor. Demnach wurden im zweiten Jahr nach der Wiedervereinigung zwischen Oybin und Bad Muskau 203 allgemeinbildende Schulen vom Staat betrieben. Im aktuellen Schuljahr sind es 91. Hinzu kommen die Schulen in freier Trägerschaft, deren Zahl von zwei auf 19 gestiegen ist.

Zentraler Inhalt der aktuellen Mitteilung des Landesamtes ist die Botschaft, dass die Zahl der sächsischen Schüler nach einem jahrelangen Rückgang wieder auf das Niveau des Schuljahres 2003/2004 gestiegen ist. Auf den Landkreis Görlitz trifft das allerdings nicht zu. Im aktuellen Schuljahr werden an der Neiße 23.060 Schüler von 1.946 Lehrern unterrichtet. Vor 15 Jahren lernten noch 28.424 Kinder und Jugendliche bei 2.666 Lehrern in den Altkreisen Löbau/Zittau, NOL und der damals kreisfreien Stadt Görlitz. Kurz nach der Wende waren es 51.567 Schüler und 3.318 Pädagogen. (SZ/tm)

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