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Staatsanwalt fordert Haftstrafe für Leipzigs Ex-Wasserwerke-Chef

Im Revisionsverfahren gegen den früheren Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), Klaus Heininger, hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag Haftstrafen für die Angeklagten beantragt.

Dresden. Im Revisionsverfahren gegen den früheren Geschäftsführer der Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL), Klaus Heininger, hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag Haftstrafen für die Angeklagten beantragt. Sie sieht die Vorwürfe der Untreue, Bestechlichkeit, Bilanzfälschung und Steuerhinterziehung gegen ihn als erwiesen an. Staatsanwalt Dirk Reuter plädierte im Gerichtssaal auf acht Jahre Haft für Heininger sowie viereinhalb bzw. fünf Jahre für zwei mitangeklagte Finanzmakler wegen Beihilfe zur Untreue. Reuters Schlussvortrag dauerte gut vier Stunden. Das Plädoyer der Verteidiger soll in der kommenden Woche folgen, das Urteil dann noch vor Weihnachten gesprochen werden.

Heininger soll der Stadt Leipzig durch riskante Finanzwetten einen Schaden von bis zu 300 Millionen Euro eingebrockt haben. Mit kurzer Unterbrechung saß er von Februar 2010 bis Juni 2013 in Untersuchungshaft. Der Manager war bereits Anfang 2011 vom Landgericht Leipzig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil jedoch aufgehoben.

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Das Dresdner Verfahren ist bereits der zweite Anlauf für die Neuverhandlung, nachdem der erste im September 2012 wegen eines Verteidigerwechsels ausgesetzt worden war. (dpa)