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Stadionverbote nach Nazi-Plakaten

Die ersten dem Verein namentlich bekannten Fans, die im Rahmen des Zweitligaspiels zwischen Erzgebirge Aue und RB Leipzig Nazi-Banner entrollt haben, sind sanktioniert worden. Die Veilchen kündigen noch weitere Schritte an.

© dpa

Aue. Der FC Erzgebirge Aue nach den Nazi-Plakat-Aktionen einiger Fans im Heimspiel gegen RB Leipzig erste Stadionverbote verhängt. „Der Verein hat bereits namhaft gemachte Störer sanktioniert“, teilte der Fußball-Zweitligist am Montag mit. Gleichzeitig reichten die Auer ihre Stellungnahme beim Deutschen Fußballbund (DFB) ein.

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„Der FC Erzgebirge Aue bedauert die Zwischenfälle und wird das Erforderliche veranlassen, um zukünftig Vergleichbares zu unterbinden“, hieß es in der Erklärung am Montag. Sollten weitere Beteiligte ermittelt werden, würden auch diese mit Stadionverboten belegt.

Nach Einschätzung des Vereins sowie hinzugezogenen Fachleuten, hätten die Plakate „keinen rechtsradikalen Hintergrund“, was die Tat jedoch auch nicht rechtfertige. Beim Auftakt-Heimspiel nach der Winterpause gegen RB Leipzig am 6. Februar hatten einige Fans für kurze Zeit ein Transparent hochgehalten, auf dem Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz in Nazi-Uniform dargestellt worden war. Auf einem Banner stand außerdem: „Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!“

Der Verein muss mit einer Geldstrafe rechnen, im schlimmsten Fall sieht die Rechtsordnung auch ein Geisterspiel oder Punktabzug vor. (dpa)