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Stadt bereitet Studie zu Kulturstätte vor

Was erwarten die Pirnaer von einem künftigen Saal? Wollen sie überhaupt einen? Antworten soll nun eine Hochschule finden.

© Marko Förster

Pirna. Braucht Pirna eine Kulturstätte? Wenn ja, wie groß soll sie sein, was soll sie bieten und welcher Standort ist günstig? Die Diskussion um einen großen öffentlichen Veranstaltungssaal in der Stadt wird geführt, seit die Tannensäle geschlossen sind. Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) hatte zuletzt das „Weiße Roß“ an der Königsteiner Straße als künftigen Kultur-Standort ins Spiel gebracht. Die inzwischen geschlossene Gaststätte verfügt über einen großen Ballsaal. Der Stadtrat wollte der Erarbeitung eines auf diese eine Immobilie zugeschnittenen Kulturstätten-Konzepts aber nicht zustimmen.

Nun geht die Stadtverwaltung einen Schritt zurück. Sie möchte die Hochschule Zittau-Görlitz mit einer Machbarkeitsstudie beauftragen, die grundlegende Fakten und Voraussetzungen für eine künftige Pirnaer Kulturstätte zusammentragen und analysieren soll. Das geht aus einer Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Stadträtin Katrin Lässig (Wir für Pirna – Freie Wähler) hervor. Die Studie soll sich in drei Phasen gliedern. Zunächst sollen die Aufgaben einer Pirnaer Kulturstätte dargelegt und verschiedene mögliche Varianten aufgezeigt werden. Danach sollen mögliche Standorte diskutiert und schließlich die Kosten für ein Neubau- bzw. Sanierungsvorhaben umrissen werden. Nach Auskunft der Stadt wird die Studie auch eine Befragung der Pirnaer Einwohner zum Thema Kulturstätte beinhalten.

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Im Ergebnis der ersten Phase soll die Hochschule ein Gutachten für den Stadtrat erarbeiten, in dem klar wird, welche kulturellen Bedürfnisse die Pirnaer haben und was ein künftiges Kulturzentrum bieten müsste, um diese Wünsche zu erfüllen. Geld für die Studie wird laut Rathaus im städtischen Finanzplan für 2019/20 bereitgestellt. (SZ/ce)