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Stadt blitzt vor der Grundschule

Der Beinahe-Unfall Am Storchenbrunnen ist erst wenige Tage her. Trotzdem erwischt das Ordnungsamt Dutzende Temposünder.

© Symbolbild/dpa

Von Stefan Lehmann

Riesa. Nur knapp zwei Wochen, nachdem ein Schüler am Zebrastreifen vor der Grundschule Am Storchenbrunnen fast von einem Pkw erfasst worden wäre, hat die Stadtverwaltung an der Alleestraße die Geschwindigkeit kontrolliert. Am Mittwoch seien Mitarbeiter des Ordnungsamtes in der Zeit von 6 bis 13.20 Uhr vor Ort gewesen, bestätigte Stadtsprecher Uwe Päsler am Freitag auf Anfrage der Sächsischen Zeitung.

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Bei der Geschwindigkeitskontrolle innerhalb der 30er-Zone auf der Alleestraße löste der Blitzer mehrere Dutzend Mal aus. Insgesamt seien am Mittwoch 46 Überschreitungen festgestellt worden, so der Stadtsprecher. Weitere Details, etwa zur Höhe der Geschwindigkeit, konnte die Stadtverwaltung am Freitag noch nicht machen. Dafür bedürfe es einer detaillierteren Datenauswertung, die laut Päsler noch aussteht.

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Kontrollen wie die in der Alleestraße gehörten für die Stadt zur Routine, betonte der Stadtsprecher. „Die Stadt misst an 85 bis 90 Tagen im Jahr.“ Sehr häufig werde dabei vor Schulen oder Kitas geblitzt. Für die Kontrollen mietet Riesa ein Fahrzeug samt Technik von einer Firma an. Die Stadt zahlt dafür jährlich 25 000 Euro. Neben den Schulen und Kitas werde besonders häufig auf der Pausitzer Straße und an Unfallstellen gemessen, etwa auf der B 6 auf Höhe der Abfahrt Mautitz. Im Jahr 2014 hatte die Stadt auf diese Weise rund 6 900 Verstöße registriert.