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Dresden

Stadt entschärft Unfallschwerpunkt

Ab Donnerstag gelten bei einer Kreuzung in Striesen neue Regeln. Damit soll es weniger Zusammenstöße geben.

Einer von vielen schweren Unfällen auf der Kreuzung Borsberstraße/Tittmannstraße ereignete sich am 2. September 2018. Unter anderem war ein Motorradfahrer beteiligt.
Einer von vielen schweren Unfällen auf der Kreuzung Borsberstraße/Tittmannstraße ereignete sich am 2. September 2018. Unter anderem war ein Motorradfahrer beteiligt. © Archiv/Roland Halkasch

Ab diesem Donnerstag müssen sich die Striesener auf Verkehrsbehinderungen einstellen. An der Kreuzung Borsbergstraße, Tittmannstraße und Müller-Berset-Straße stellt die Stadt neue Regeln auf. Der Grund: die häufigen Unfälle an der Stelle. Diese Maßnahme basieren auf einem Beschluss der Unfallkommission der Stadt und soll die Verkehrssicherheit erhöhen.

In den letzten Jahren ist es laut Stadt zu mehreren Unfällen, dabei auch mit Verletzten, durch aus der Tittmannstraße in Richtung Müller-Berset-Straße geradeausfahrenden oder in die Borsbergstraße nach links abbiegende Autos gekommen. Um solche Zusammenstöße zukünftig zu verhindern, darf ab 1. August aus der Tittmannstraße nur nach rechts abgebogen werden. Aus der Tittmannstraße wird nur noch das Rechtsabbiegen in die Borsbergstraße in stadtwärtiger Richtung gestattet. Autos und Radfahrer in Richtung Müller-Berset-Straße oder Borsbergstraße in landwärtiger Richtung können über die Ampel-Kreuzung Borsbergstraße/Spenerstraße und Bertolt-Brecht-Allee fahren.

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Rund 300 Unfallhäufungsstellen gibt es in Dresden. Das sind Stellen, an denen es regelmäßig kracht. Die Stadt unterscheidet zwischen „Massenunfallschwerpunktstellen“ - wie etwa am Strehlener Platz. Dort passieren mindestens 15 Unfälle gleicher Art innerhalb eines Jahres. An „schweren“ ereignen sich innerhalb von drei Jahren mindesten fünf Unfälle mit Verletzten. Als „leicht“ werden Stellen eingestuft, an denen es innerhalb eines Jahres zu fünf Unfällen gleichen Typs kommt. Das können Unfälle beim Abbiegen, mit entgegenkommenden Autos, Fußgängern oder Radfahrern und so weiter sein. In der Unfallkommission arbeiten Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaubehörde und Polizei eng zusammen. Die Arbeit der Kommission besteht darin, zu ermitteln, wo sich Unfälle häufen, worauf diese zurückzuführen sind und Maßnahmen zu ergreifen, um künftig Gefahren für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer zu verringern.