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Stadt erklärt Wasserspiele

Eltern sind eingeladen, sich den geplanten Spielplatz im Stadtpark erklären zu lassen.

© Klaus-Dieter Brühl

Von Birgit Ulbricht

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Großenhain. Wir wollen doch keine Flusslandschaft bauen!“, sagt Matthias Schmieder über den geplanten Wasserspielplatz an der Mückenschänke im Stadtpark. Dennoch hat das Projekt wie kaum ein anderes in den letzten Jahren für Diskussionen gesorgt. Erst bei den Stadträten selbst, bevor es mehrheitlich beschlossen wurde. Und schließlich in den sozialen Medien wie Facebook, wenn auch wie dort oft üblich, nicht immer ganz sachlich.

Dennoch bleibt für die Stadt die Frage: Wollen wir den Wasserspielplatz wirklich? Die Stadt wolle ihn schon, sagt Schmieder im Pressegespräch. Nur möchte sie ihn nicht, wenn die Großenhainer schon im Vorfeld nicht zu dem Projekt stehen. Natürlich könne mal ein Mechanismus kapputtgehen oder ein Kind beim Spiel auch mal nass werden. Die Stadt wollte aber bewusst einen aktiven Spielbetrieb, der Kinder fasziniert, bei dem sie zusammenarbeiten müssen. Außerdem wollte die Stadt mit dem Bonus-Projekt, das die Bahn wegen des Ausbaus der Bahnstrecke Dresden/ Berlin zur Hochgeschwindigkeitsstrecke finanziert, etwas für die Kinder tun.

Das Geld sollte auch nicht in verschiedenen Erhaltungsmaßnahmen in der Stadt ausgegeben werden, ohne dass danach etwas davon zu sehen ist. Zumal die Bahn AG ausdrücklich gefordert hat, dass das Projekt streckennah stattfinden muss. Nun sollen sich vor allem die Eltern selbst noch einmal ein Bild von dem Projekt machen können, für das inzwischen alle Genehmigungen von Wasserrecht bis Denkmalschutz vorliegen. Um die geplante Baumaßnahme Wasserspielplatz nochmals detailliert vorzustellen und eventuelle Irritationen auszuräumen, sind die Großenhainer mit dem Stadtrat zu einer Vor-Ort-Besichtigung am 30. Januar, 16 Uhr, auf den Spielplatz Stadtpark, Pollmerallee, eingeladen.