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Stadt fällt weniger Bäume

Bis zum Frühjahr verschwinden in Zittau 41 Bäume im öffentlichen Raum und noch einmal so viele auf Privatgrundstücken.

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© Jens Böhme

Von Mario Heinke

Zittau. Die Baumfällsaison beginnt im Oktober. Im Ergebnis der Baumkontrollen werden im Winter 2017/2018 von der Stadt insgesamt 41 Straßen- und Parkbäume in Zittau und den Ortsteilen gefällt. Das sind weniger als im Vorjahr, als die Stadt 52 Bäume fällen ließ. Wie in den Vorjahren wird die Verwaltung als Ersatz mindestens genauso viele neue Bäume pflanzen lassen. Über 40 Baumfällungen sind auf Privatgrundstücken geplant und wurden von der Stadt genehmigt. Drei private Anträge, in denen es um acht Bäume ging, lehnte die Stadtverwaltung ab. Darüber informierte die Verwaltung den Technischen und Vergabeausschuss am Donnerstag.

Im Stadtgebiet verschwinden Ahornbäume in der Albert-Schweitzer-Straße 6, in der DRK-Rettungsausfahrt und vor der Äußeren Weberstraße 82 d, am Hartauer Dammweg Nähe Dreiländerpunkt und eine Eberesche vor der Hochwaldstraße 11, weil sie absterben oder vom Pilz befallen sind. Die Linde an der Weberkirche fällt wegen fortschreitender Wipfeldürre, der Ahorn am Mandauradweg Höhe Gasregelstation wegen Zwiebelriss und Faulstellen, eine Pappel am Mittelweg wegen Stockfäule, eine Pappel in der Nähe der Europa-Eiche wegen Bruchgefahr und zwei Linden in der Schliebenstraße, eine gegenüber dem Berufsschulzentrum wegen Brandkrustenpilz, die andere zwischen Süd- und Friedensstraße, weil sie abstirbt. Eine weitere Linde fällt am Weinauring 9/11 wegen Kümmerwuchs.

Insgesamt acht kranke Bäume müssen im Westpark daran glauben. Zwölf Bäume fallen im Ortsteil Hartau an der Unteren Dorfstraße 8/10, 23, 35, vor der Oberen Dorfstraße 72, 59/61 und am Wanderparkplatz. Alle Bäume sind absterbend oder von Stockfäule befallen. Eine Esche und ein Ahorn fallen auf dem Abrissgelände der Turnhalle an der Buschschule. Am Spielplatz Ziegel-/Neißstraße verschwindet ein Ahornbaum. (mh)