merken

Dresden gibt Darlehen für städtische Krankenhäuser

Große Pläne für die beiden städtischen Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt: Die Kliniken wollen mehr als 36 Millionen Euro investieren. Dafür leihen sie sich nun Geld.

© Sven Ellger

Große Pläne für die beiden städtischen Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt: Nachdem sie finanziell wieder auf einem guten Kurs zu sein scheinen, soll nun kräftig investiert werden. Um moderne Kliniken zu schaffen, die am Markt mithalten können, sollen mehr als 36 Millionen Euro investiert werden.

Konkret geht es darum, im Krankenhaus Friedrichstadt das Haus P zu sanieren, umzubauen und den Brandschutz zu sichern. Dort sollen die Medizinischen Kliniken I und III entstehen. Schwerpunkte sind Gastroenterologie/Endokrinologie und Rheumatologie/Nephrologie. Durch den Bau soll das alte Haus Z endgültig aufgegeben werden. Allein dieser Bereich, der bis 2018 abgeschlossen sein soll, kostet knapp 24 Millionen Euro.

Anzeige
Deine Chance auf Heimspiele:
Deine Chance auf Heimspiele:

Jetzt DSC-Saisonkarte 2020/21 sichern!

Gut 7,3 Millionen Euro kostet die Gründung einer Klinik für Neurochirurgie in Friedrichstadt. Das hatte der Stadtrat bereits 2014 so beschlossen. Die Klinik soll ebenfalls 2018 fertig sein.

Um ein klinisches Informationssystem für die bessere Abstimmung und Vereinheitlichung der Technik zwischen Neustadt und Friedrichstadt einzuführen, müssen weitere rund 5 Millionen Euro investiert werden. Dieses System sei notwendig, um die Kliniken dauerhaft zu konsolidieren, heißt es in der entsprechenden Vorlage dazu. Um Fördermittel zu bekommen, müssen die Kliniken Eigenmittel aufbringen. Diese sollen vorzugsweise, sofern der Stadtrat zustimmt, als Darlehen bei der Stadt aufgenommen werden, weil die Mittel da sind und es günstiger ist. (SZ/awe)