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Dresden

Stadt gibt Geld für die Ostrale

Zwar gibt es noch keine dauerhafte finanzielle Absicherung, aber 2019 kann die Ausstellung stattfinden. 

Auch in diesem Jahr wird die Ostrale gefördert. © Archivbild: Thomas Kretschel

Die diesjährige Ostrale kann stattfinden. Das hat der Stadtrat am Donnerstag mit seiner Entscheidung bekräftigt. Demnach soll die Ausstellung zeitgenössischer Kunst mit insgesamt 150.000 Euro gefördert werden. Das Geld kommt aus Mehreinnahmen, die über der Beherbergungssteuer ins Stadtsäckel fließen. Dafür hatte sich der Stadtrat mit 54 Ja-Stimmen, zehn Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen ausgesprochen.

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Damit ist zwar erst einmal die diesjährige Ausstellung finanziell abgesichert – eine dauerhafte Lösung gibt es allerdings noch nicht. Die Ostrale findet dieses Mal in besonderer Form statt, nämlich nicht – wie bislang – in den ehemaligen Futterställen im Ostragehege, sondern an sechs Orten. Die Futterställe sind aufgrund ihres maroden Zustands nicht mehr nutzbar. In der einstigen Tabakfabrik in Striesen hat die Ostrale nun ein vorübergehendes Zentrum gefunden. Vom 11. Juni bis 1. September werden Werke von 130 Künstlern aus über 30 Ländern zu sehen sein. (SZ/noa)