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Stadt hat Lösung für Pannenlift

Der Burgberg-Aufzug soll Anfang 2018 umgebaut werden. Eine Variante hat die besten Chancen.

© Claudia Hübschmann

Von Stephan Hönigschmid

Meißen. Die Geschichte des Meißner Burgbergaufzugs ähnelt einer Seifenoper. Immer wenn man denkt, dass alle Probleme vom Tisch sind, taucht ein neues auf. Aber vielleicht ist diese Zeit ja jetzt vorbei. Um eine endgültige Lösung zu erreichen, haben sich kürzlich Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos), Landeskonservatorin Rosemarie Pohlack und Architekt Knut Hauswald getroffen und abgestimmt.

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Was dabei herausgekommen ist, ist allerdings noch geheim. „Zu der mit dem Denkmalschutz abgestimmten Umbauvariante und der weiteren Umsetzung wird in der nächsten Stadtratssitzung am 1. November umfassend informiert“, teilte Stadtsprecherin Katharina Reso auf SZ-Anfrage mit. Zunächst wolle man die Stadträte informieren, so Reso. Lediglich der zeitliche Ablauf könne schon verkündet werden.

Geplant sei es, die Arbeiten in der Winterpause im Januar oder Februar auszuführen, so Reso. Gutachten weisen vor allem die von Witterungseinflüssen ungeschützte, freistehende Drehtür der Bergstation als Wurzel allen Übels aus. Gegenüber zwei komplexen Lösungsvorschlägen mit Windwand oder einer stählernen Schutzumhausung zur Talseite hin, zeichnet sich momentan eher eine dritte Variante ab. Bei dieser würde links und rechts des Aufzuges je 50 Zentimeter der Mauer entfernt und stattdessen ein Wetterschutzportal mit integrierter Teleskopschiebetür und oben liegendem Antrieb aus Edelstahl eingebaut.