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Stadt hat neuen Wirtschaftsförderer

Martin Schuster übernimmt das Amt von Thomas Maruschke, der aus familiären Gründen zurück getreten ist.

© Claudia Hübschmann

Meißen. Seit Jahresanfang hat die Stadt Meißen einen neuen Wirtschaftsförderer: Martin Schuster hat das Amt von seinem Vorgänger Thomas Maruschke übernommen. Dieser hatte es nur wenige Monate inne gehabt. Er war im April 2015 aus Wolfsburg nach Meißen gekommen und im September vergangen Jahres aus familiären Gründen zurückgetreten. Sein Vertrag mit der Stadtverwaltung sei in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst worden, hieß es.

In der Stadt gab es allerdings Zweifel, ob ausschließlich „familiäre Gründe“ für den abrupten Abgang ausschlaggebend gewesen sind. So hatten Stadträte mehrfach ihre Unzufriedenheit mit der Arbeitsweise des Amtsleiters artikuliert. Er habe sich zu stark mit dem Thema Liegenschaften beschäftigt, wodurch ihm zu wenig Zeit für die Stadtentwicklung geblieben sei. Damals war angeregt worden, die Stelle neu mit einer Person mit Ortskenntnissen zu besetzen.

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Der neue Wirtschaftsförderer Martin Schuster arbeitete seit mehreren Jahren in der Meißner Verwaltung, so zuletzt im Bauamt. Dort war er für Ingenieurbau-Projekte und die Unterhaltung des kommunalen Straßennetzes zuständig.

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meißen versteht sich als Anlaufstelle für die lokale Wirtschaft. Etwa, wenn es darum geht, Unternehmern Kontakte zu Maklern und Grundstückseigentümern zu vermitteln und Neuinvestoren und Existenzgründer zu beraten. Außerdem wird eine Fördermittelberatung angeboten sowie bei der Regelung der Unternehmensnachfolge geholfen. Die Stadt Meißen verfügt über knapp 120 Hektar Gewerbegebietsflächen und einen Branchenmix, der von der Automobilzuliefererindustrie über das Bauwesen und die Keramikindustrie bis zu Transport und Verkehr reicht. (SZ/ul)