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Stadt hofft auf mehr Rad-Fördermittel

Im Haushaltsentwurf stehen nur 4,5 Millionen für den Radwegebau in zwei Jahren. Jetzt soll das Land weiterhelfen.

Der Fahrradclub ADFC hatte vor zwei Tagen Alarm geschlagen: Wird der neue städtische Doppelhaushalt nach dem Entwurf der Verwaltung beschlossen, ist das Radwegekonzept auf keinen Fall bis 2025 umzusetzen (die SZ berichtete). Nicht nur, dass bisher zu wenige Projekte gebaut wurden. Es fehlen im Haushaltsentwurf auch mehrere Millionen Euro. Denn statt erforderlicher fünf Millionen Euro pro Jahr sieht die Verwaltung lediglich 4,5 Millionen Euro inklusive Fördermittel für zwei Jahre vor, hatte der ADFC vorgerechnet.

Diese Summen bestätigt auch der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften. Dort hofft man allerdings, dass sich der Anteil der Fördermittel vom Freistaat Sachsen noch erhöht. „Für 2019 haben wir Förderanträge über insgesamt 1,9 Mio. Euro eingereicht“, schreibt ein Mitarbeiter des Bereiches. „Unser Ziel ist es, für das Jahr 2020 qualifizierte Förderanträge für Radverkehrsmaßnahmen beim Land einzureichen, die uns mehr als die derzeit, vorsichtig kalkulierten 1,14 Mio. Euro Landesförderung in 2020 ermöglichen.“

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Wieviel mehr, ließ er offen. Der Stichtag für die einzureichenden Förderanträge sei der 31. Oktober 2019. Darüber hinaus plane die Verwaltung, 2,65 Millionen Euro aus der sogenannten Stellplatzablöse für die Verbesserung des Radverkehrs einzusetzen. (SZ/kh)