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Großenhain

Stadt hübscht ihre Buswartehallen auf

Ab Montag werden zwei weitere Wartehallen abgebaut und erneuert.

Die Haltestellen werden jetzt schrittweise erneuert.
Die Haltestellen werden jetzt schrittweise erneuert. © Birgit Ulbricht

Großenhain. Die Stadt ist für die Unterhaltung von 72 Buswartehallen zuständig. Hinzu kommen die Haltepunkte, die meist nur aus einem Haltestellenschild bestehen, und drei Fahrradunterstände an den Umsteigestellen Cottbuser Bahnhof und Zabeltitz. Darüber informiert Diana Schulze aus dem Rathaus. 

Die massiven Wartehallen bestehen dabei entweder aus einer Metallkonstruktion mit Verglasung, aus Mauerwerk mit Fenstern, einer Blechkonstruktion oder aus Kunststoff und sind mit einer Bank und meist auch mit einem Papierkorb ausgestattet. Die Haltestelle „Am Schacht“ ist eine Sonderkonstruktion. 

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Die Buswartehallen, die aus einer Metallkonstruktion mit Verglasung bestehen, wurden nach und nach farblich behandelt, da die Farbgebung der rubinroten oder flaschengrünen Wartehallen, die aus den frühen 90er Jahren stammen, immer mehr verblasste oder abblätterte, sodass die darunter befindliche Verzinkung sichtbar wurde. Da die acht Wartehallen aber insgesamt sehr langlebig sind, unternahm die Stadt 2017 einen neuen Gestaltungsversuch. 

Der Bauhof baute die Wartehalle an der Dresdner Straße, Höhe Friedhof, ab und übergab sie einer Großenhainer Firma zur Entlackung, Neugrundierung und Pulverbeschichtung. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Auch zwei Jahre danach hält die Farbe immer noch und sieht aus wie neu. Die Kosten für dieses Experiment betrugen rund 5.300 Euro.

Aufbauend auf dieser guten Erfahrung hat die Stadt im Jahr 2018 zwei weitere Buswartehallen erneuert. Dies waren die Haltestellen an der Franz-Schubert-Allee, vor der 1. Grundschule und an der Mozartallee, in Höhe des Taxistandes. In diesem Jahr folgen nun die Standorte Mozartallee, Höhe VVN-Denkmal, und Wildenhainer-/Skassaer Straße. Der Abbau der beiden Wartehallen beginnt ab Montag, 23. September. 

Die Ausgaben betragen 6.500 Euro pro Wartehalle. „Im Vergleich dazu muss man für eine neue Wartehalle, einschließlich Aufbau und Nebenarbeiten mit Kosten zwischen 10.000 und 12.000 Euro rechnen“, so die Stadtverwaltung. (SZ)