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Bischofswerda

Stadt investiert in neue Technik 

Der Fuhrpark wird modernisiert. Der zuständige Ausschuss des Bischofswerdaer Stadtrates bestätigt eine Investition.

20 000 Euro gibt die Stadt Bischofswerda für einen neuen Rasentraktor aus.
20 000 Euro gibt die Stadt Bischofswerda für einen neuen Rasentraktor aus. © dpa

Bischofswerda. Der Bischofswerdaer Bauhof bekommt einen neuen Rasentraktor. Der Stadtratsausschuss für Technik und Wirtschaft bestätigte am Montag diese Investition und beschloss, dafür maximal 20 000 Euro aus dem Stadthaushalt bereitzustellen. Der neue Rasentraktor ersetzt 15 Jahre alte Technik. Bauhofleiter Matthias Schön begründete vor den Stadträten die Notwendigkeit des Kaufes damit, dass der alte Rasentraktor verschlissen sei. Motor und Hydraulikantrieb bringen keine Leistung mehr, Mähdeck und Auffangbehälter sind defekt. Mit weiteren Schäden sei in nächster Zeit zu rechnen. „Durch den Leistungsausfall kann das Gerät nicht mehr effektiv eingesetzt werden“, sagte Matthias Schön. Gebraucht wird der Traktor, um die Rasenflächen in den städtischen Grün- und Sportanlagen zu pflegen. Nach Auskunft des Bauhofleiters wurden mehrere Angebote bereits eingeholt.

In nächster Zeit werden weitere Ersatzbeschaffungen erforderlich sein. Konkret: Ein Multicar für den Bauhof und ein Transporter für einen Hausmeister müssen durch neue Fahrzeuge ersetzt werden. Im aktuellen Doppelhaushalt der Stadt sind für die Jahre 2019 und 2020 jeweils 100 000 Euro für die Erneuerung von Bauhoftechnik eingeplant.

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Die letzte große Investition in den Fuhrpark des Bauhofes war der Kauf eines Unimog Ende 2017, der vor allem für den Winterdienst und im Sommer zur Grasmahd genutzt wird. Er ersetzte ein 24 Jahre altes Fahrzeug des gleichen Typs. Die Anschaffung des Unimog erfolgte im Rahmen des Sächsischen Investitionsstärkungsgesetzes für etwas mehr als 250 000 Euro. Ein Viertel der Kosten steuerte die Stadt Bischofswerda als Eigenmittel bei, den Rest der Freistaat Sachsen. Neben der Pflege von städtischen Grünflächen ist der Bauhof unter anderem auch für die Unterhaltung von rund 270 Kilometern von Straßen sowie Rad- und Fußwegen in der Stadt Bischofswerda und ihren Ortsteilen verantwortlich, Winterdienst inklusive. (SZ/ir)