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Bautzen

Stadt macht Druck beim Güterbahnhof

Bautzen ist seit Langem an dem brachliegenden Areal interessiert, kommt in Gesprächen mit der Bahn aber nicht voran. Nun soll der Ministerpräsident helfen.

Das Güterbahnhofgelände in Bautzen gehört der Deutschen Bahn. Ob die Stadt zumindest Teile des Geländes selbst nutzen könnte, ist noch offen. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Zusammen mit dem Landkreis unternimmt die Stadt Bautzen jetzt einen neuen Vorstoß in Sachen Güterbahnhof – und hofft dabei auf Hilfe vom Freistaat. Wie das Rathaus mitteilt, nutzten Landrat Michael Harig (CDU) und Oberbürgermeister Alexander Ahrens (SPD) den Besuch von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmar (CDU) am Montagnachmittag in Bautzen, um ein Schreiben mit der Bitte um Unterstützung auf politischer Ebene zu übergeben. Unabhängig davon werde die Stadt weiter Gespräche mit der Bahn suchen, um deutlich zu machen, wie wichtig ihr das Areal ist, und um Klarheit über eine mögliche Freistellung dieser Flächen vom Bahnbetrieb zu bekommen.

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Die Stadt bemüht sich seit Längerem um das brachliegende Gelände des Güterbahnhofs. Sie könnte sich dort den Bau von Wohnhäusern vorstellen, auch eine neue Stadthalle an dieser Stelle war schon im Gespräch. Doch in den Verhandlungen über einen Kauf der Flächen an der Packhofstraße ist die Verwaltung bisher nicht weitergekommen. Mal hieß es seitens der Bahn, dass Interesse besteht, zumindest einen Teil des ehemaligen Güterbahnhofs zu verkaufen, vor einem Jahr wurde das aber kategorisch abgelehnt. Im November habe die Bahn laut Rathaus dann wieder „in gewisser Weise Hoffnung gemacht“, dass zumindest Teile des Geländes doch vom Bahnverkehr freigestellt werden könnten. Eine eindeutige Zusage habe es jedoch nicht gegeben. Auf eine solche hofft die Stadt nun. (SZ/MSM)