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Stadt plant Mauerbau

Wegen der Sanierung des Rathausplatzes bekommt die 1. Grundschule eine neue Grundstücksbegrenzung. Die wird deutlich teurer als erwartet.

Dieses WC-Häuschen am Rathausplatz soll weg. Der Lückenschluss wird teurer als erwartet. ©  Sebastian Schultz

Riesa. Die Bauarbeiten auf dem Rathausplatz sind schon angelaufen. Ein Teilvorhaben beschäftigt die Stadträte aber erst in dieser Woche: Im Finanz- und Bauausschuss ist jeweils der Bau des neuen Toilettenhäuschens Thema. Im Zusammenhang damit muss auch eine neue Mauer für die 1. Grundschule errichtet werden. Der Grund: Die Rückwand der alten Toilette hat gleichzeitig als Grundstücksbegrenzung für die Schule gedient. Nach dem Abriss muss eine neue Mauer her, weil der Toiletten-Neubau nicht an exakt derselben Stelle entstehen soll.

Dieses Bauvorhaben wird nach Angaben der Stadtverwaltung deutlich teurer als zuvor angenommen. Für die eigentlich simple Aufgabe war man im Rathaus von 5 000 Euro ausgegangen – doch es kam anders: „Nach aktuellen Auflagen der Denkmalschutzbehörde und der Planungsfortschreibung erhöhen sich die Baukosten um 28.000 Euro auf 33.000 Euro“, heißt es in einer Beschlussvorlage, über die der Verwaltungs- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend abstimmen wird. 

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Damit fallen die Kosten fast siebenmal so hoch aus wie angenommen. Im Ausschuss soll diese zusätzliche Ausgabe nun genehmigt werden. Voraussichtlich im kommenden Jahr soll auch die restliche Mauer erneuert werden. Die Stadt hofft dafür auf Fördermittel.