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Stadt repariert kleine Albertbrücke

Erneut gibt es Schäden an der Behelfsbrücke. Diesmal ist das Junihochwasser schuld.

Dresden. Schon wieder ist etwas an der kleinen Albertbrücke kaputt. Diesmal muss ein Blech an der Behelfsbrücke für Fußgänger und Fahrradfahrer repariert werden. Das befindet sich im Wasser, gehört zum sogenannten Leitwerk und dient zur Begrenzung der Fahrrinne.

Beim Junihochwasser war das Blech von Schwemmgut beschädigt worden, teilt die Stadt mit. Die Reparaturarbeiten beginnen heute. Dafür stellt das Wasser- und Schifffahrtsamt ein Schubschiff zur Verfügung. Damit kann die Firma Stahl- und Maschinenbau Graf GmbH aus Weinböhla die Schweißarbeiten erledigen. Diese Firma war auch am Bau der Behelfsbrücke und des Leitwerkes beteiligt. Um weitere Schäden an den Schweißnähten ausschließen zu können, überprüft außerdem ein Fachingenieur des Büros Krebs & Kiefer alle Nähte des Leitwerkes beidseitig der Elbe. Die Kosten für die Reparatur und für die Schweißnahtprüfungen betragen rund 2.400 Euro. Die Stadt konnte noch nicht einschätzen, wie lange die Arbeiten dauern werden.

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Immer wieder gerät die kleine Albertbrücke in die Schlagzeilen. Der Holzbelag hatte sich als unzureichend erwiesen. Schon zur Eröffnung im November 2011 stürzten die Radfahrer. Einige Bretter hatten sich verzogen, weshalb der Holzbelag stellenweise ausgetauscht werden musste. Nur wenige Monate später hatten sich Schrauben und Nägel gelöst und bildeten regelrechte Reifenfallen für Radfahrer. Im Winter stürzen die Fußgänger wegen starker Vereisungen. Dabei muss sie noch bis Anfang 2016 halten. Dann soll die große Albertbrücke saniert sein. (kah)