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Stadt sucht Wohnungen für Flüchtlinge

So bald die Anerkennung vorliegt, müssen sie die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen.

© Peter Endig/dpa

Von Nina Schirmer

Radebeul. In der Stadt gibt es weiterhin Bedarf an Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge. Wie die Stadt informiert, werden Wohnungen und private Unterbringungs-Möglichkeiten gesucht. Denn so bald die Anerkennung als Asylberechtigter vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, kurz BAMF, vorliegt, müssen die Geflüchteten die Sammelunterkünfte beziehungsweise die vom Landkreis angemieteten Wohnungen verlassen.

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Das Asylbewerberheim in Radebeul hatte im Dezember 2017 nach Renovierungsarbeiten neu eröffnet. Nach Anfragen im Stadtrat hat die Stadt jetzt wieder Zahlen zur Unterkunft veröffentlicht: Ende 2017 lebten dort 108 Asylbewerber, davon zwei Frauen. Sie kommen aus 19 verschiedenen Nationen, darunter Afghanistan, Algerien, Armenien, Bangladesch, Georgien, Indien, Irak, Iran, Jugoslawien, Libanon, Libyen, Marokko, Pakistan, Russische Föderation, Tunesien, Türkei und Vietnam. Betreut werden die Asylsuchenden weiterhin von der Sozialberaterin der Produktionsschule Moritzburg.

In dezentralen Wohnungen in Radebeul waren Ende des letzten Jahres 28 Asylbewerber untergebracht: 14 Männer, sieben Frauen und sieben Kinder. Im gesamten Landkreis Meißen lebten 1 504 Personen, die auf eine Anerkennung als Asylberechtigter warten.

Wohnungsangebote können an Radebeuls Integrationsassistentin Sanna Domaschk gerichtet werden unter Telefon 0351 8311820 (Dienstag 13-18 Uhr) oder per E-Mail an [email protected].

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