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Stadt verteilt Geld neu

Pulsnitz investiert in die Sanierung des Rathauses – und bläst erst einmal drei andere Vorhaben ab.

© René Plaul

Pulsnitz. Brücken in die Zukunft heißt ein Förderprogramm von Land und Bund. Aus dem will auch die Stadt Pulsnitz schöpfen und verteilt die Gelder nun aber neu. Es geht um insgesamt immerhin 192 000 Euro. Die fließen nun komplett in die Sanierung des Pulsnitzer Rathauses.

Dafür werden drei Vorhaben abgeblasen, die sich nicht durchführen lassen, wie geplant. So wird der Trebeteich nicht wie geplant entschlammt. Mit Beginn der Planung sei bei Proben festgestellt worden, das der Schlamm so belastet sei, dass sich die Kosten fast verdreifachen würden. Das sprengt den Förderrahmen.

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Gestrichen wurde auch eine Laufbahn für den Sport der Grundschule auf dem Schulgelände. Dafür steht kein ausreichender Platz zur Verfügung. Die Kinder können dafür die Anlage an der Sporthalle des Kreises nutzen. Die ist nur einen Katzensprung entfernt.

Gestrichen wurde zudem die geplante Eingangsrampe für die Kita Kunterbunt. Die sollte den Zugang für Kinderwagen erleichtern. Gebraucht werde jetzt aber eine Gesamtlösung für die Kita in den kommenden drei Jahren, um mehr Krippenplätze zu schaffen. Die Rampe an der geplanten Stelle könnte dann eine Fehlinvestition gewesen sein. Da keine neuen Projekte mehr für den Fonds angemeldet werden können, sall das Geld nun ins Rathaus fließen. Dafür spart die Stadt Eigenmittel für den Umbau. Das Geld kann für andere neue Projekte verwendet werden. Die Sanierungskosten werden auf über drei Millionen Euro geschätzt. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen. (SZ/ha)