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Dippoldiswalde

Stadt verzichtet auf weiteren Lärmschutz

Die Bundesstraße B 170 ist die Hauptlärmquelle in Dipps. Aber bei Weitem nicht mehr so schlimm wie früher.

Lkws verursachen in Dipps kaum noch Lärm, dank Umgehungsstraße und Autobahn.
Lkws verursachen in Dipps kaum noch Lärm, dank Umgehungsstraße und Autobahn. © Symbolfoto: Schulze

Die Hauptquelle für Lärm im Stadtgebiet von Dippoldiswalde ist die Bundesstraße B 170, die durch Oberhäslich, die Kernstadt Dippoldiswalde, Ulberndorf, Obercarsdorf und Schmiedeberg verläuft, informiert die Stadtverwaltung. Hier sind 347 Menschen den ganzen Tag über einem Lärm von über 55 Dezibel ausgesetzt, was ungefähr einem Benzinmotor im Leerlauf entspricht. 74 Menschen haben das auch nachts zu ertragen. Das kann dann auch Schäden für die Gesundheit hervorrufen.

Allerdings ist dieser Zustand wesentlich besser als noch vor einigen Jahren, als über die Bundesstraße noch der internationale Fernverkehr mitsamt schweren Lkws gerollt ist. In den vergangenen Jahren hat sich entlang der Bundesstraße vieles verbessert. Die Stadtverwaltung verweist auf den Bau der Ortskernumgehung in Dippoldiswalde Mitte der 1990er-Jahre mit den Schallschutzwänden an der Straße, auf den Ausbau der Straße in Dippoldiswalde und Ulberndorf von 2006 bis 2012 sowie den Autobahnbau. Der hatte zur Folge, dass die B 170 seit 2006 keine Europastraße mehr ist und seitdem für Lkws über 7,5 Tonnen im Grenzverkehr gesperrt ist.

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Deswegen sieht die Stadtverwaltung auch keinen Anlass, weitere Schritte zur Reduzierung des Lärms zu machen.

Eine Übersicht über die Lärmbelastung kam weiter zu der Feststellung, dass öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder das Krankenhaus in Dippoldiswalde keiner besonderen Lärmbelastung ausgesetzt sind. Auch die anderen Verkehrswege wie die Weißeritztalbahn oder die Bundesstraße B 171 sind keine außergewöhnlichen Lärmquellen. (SZ/fh)

Sie wollen noch besser informiert sein? Schauen Sie doch mal auf www.sächsische.de/dippoldiswalde vorbei.

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